Liebe Leute, manche Berichte sind mir in den vergangenen Jahren fast spielend aus den Fingern gefallen, bei anderen Schilderungen musste ich auch mal drüber nachdenken. Diese Depesche gehört eher in die dritte Kategorie: "Das schiebe ich mal vor mir her". Um aber warm zu werden, widme ich mich zunächst dem Deutschlandcup auf der Horner Rennbahn.
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Dass Meisterschaften immer eigene Gesetze haben, hat sich in diesem Jahr bei den Titelkämpfen im Marathonbereich mehr als bestätigt. Hätte man vorher seine Glaskugel ordentlicher gepflegt, wären bestimmt viele auf andere Reifen umgestiegen oder hätten härtere Bremsklötze eingebaut um die 2 x 50km Schleife in St. Ingbert zu absolvieren.
Mehr zu obiger Frage in dem Kapitel: Dano und der Bulle. Nach einer kurzen Arbeitswoche ging es kurz vor der Deutschen Meisterschaft im Marathon nochmals zu einem Formtest. Viele Fragen sich warum denn Formtest? Habe ich irgendwo gelesen und es hört sich verdammt professionell an, weshalb ich das auch mal schreiben wollte.
Trotz herbstlichen Sturmwetters haben mich Beschwerden via WLan erreicht. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen und gebe kurz vor Wochenschluß nochmal einen Lagebericht aus Hamburg City. Also die Elbphilhamonie wächst, der Hafen boomt, obwohl hier nun ein bekannter Radler aus dem Harz zuständig ist für die Kaianlagen und wir bauen weiterhin die besten Flieger. Nebenbei fährt man noch Rad um den heißen Herbst kraftvoll zu beenden.
Es dauert bevor man mich auf die Palme bringt, aber beim Rennen in Schierke war es mal wieder so weit. Dabei waren es gar nicht mal die Jungs von sportident, die endlose Zeit für eine Gesamtwertung brauchten, die man im Kopf ausrechnen konnte, sondern die Gastfreundlichkeit der Jugendherbergsmitarbeiter. Triefend nass und frierend wurde mir dort nach 2km Fußmarsch das Duschen untersagt, weil ich keinen Duschgutschein vorweisen konnte. Alle Vorurteile über geschichtlich bedingte Ursachen atmete ich weg und kehrte diesem Ort und Rennen für immer den Rücken.
So einfach ist manchmal das Renngeschehen zu beschreiben. Ich musste an diesem Wochenende meinen Traum vom Hattrick in Grafschaft begraben, ohne dabei wirklich überrascht zu sein. Viel beeindruckender waren dagegen die Zahlen, die der Veranstaltungsort im Sauerland zu bieten hat. Bei um die 800 Einwohner wird ein Marathon gewuppt, der genauso viele Starter hat. ¼ der Anwohner stehen dabei natürlich ehrenamtlich helfend im Wald oder im Zielbereich. Nur durch dessen Einsatz ist dieser Sauerlandmarathon erst möglich.
Mal wieder ein Cross Country Rennen
Die vergangenen Wochen haben bei mir schon etwas an der Substanz gezehrt, so dass die Woche Dauerregen mich zur Ruhe zwang. Ich nahm diese himmlische Fügung an und genoß die freie Zeit. Ferner konnte ich mich schon mal auch unseren Firmenstaffellauf vorbereiten, wo es natürlich um die Ehre des Abteilungsschnellsten abseits der Kopierer und Kaffeemaschinen geht.
Dano ist der MarathonMan Europe
Ich wusste es schon lange, doch nun ist es offiziell, dass ich der Marathon Mann in Europa bin. Was ist dagegen schon ein Deutscher Meistertitel, wenn man diese Rennserie über fünf Läufe quer durch Europa für sich entscheiden kann? Mit dem Knacken der 30.000 Punktegrenze sicherte ich mir den sicheren Sieg vor Marcin Piecuch (POL) und Bastian Wauschkuhn (EAST-GER).
Auf der Jagd nach dem Keiler
Diesmal war es wirklich nicht einfach beim Keiler Bike in die Nähe der Sieger-Keiler zu fahren. Kurz nach dem Start war die Welt noch in Ordnung, als ich zum Führenden Christian Schneidawind (Texpa) aufschloß und ihn in ein Gespräch vertiefen wollte um das Tempo zu reduzieren. Danach wurde es ein harter Kamf beim 15. Keiler Bike in Wombach bei Lohr am Main.
129 Sekunden auf 211,3 Kilometer
10 Jahre nach meinem Sieg und unzähligen Versuchen den Triumph erneut einzufahren, war an diesem Wochenende erneut der große Show-Down in Bad Goisern. Die Vorbereitung lief gut und die Siege in Willingen oder bei der Mad East zeigten dies. Es konnte eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn die restlichen 505 Starter mich nur lassen würden. Gleich nach dem Start um 5.00 Uhr merkte ich, dass dort einige Gegenspieler sind, die auch gewinnen wollten. Mann, ist das Leben gemein.
Die Herausforderung
Momentan weiß ich es ehrlich gesagt nicht wirklich, warum ich nun zum 7. oder 8. mal auf die Extremstrecke bei der Trophy in Bad Goisen gehen will. Wahrscheinlich treffen hier mehrere Gründe zusammen, die einen immer wieder auf die 211km ziehen. Bei mir ist es wohl die Herausforderung den Sieg nach 10 Jahren erneut nach Deutschland zu holen. Ich finde, es wäre einfach an der Zeit den fossilien Siegerstein im Empfang zu nehmen. Desweiteren ist es auch echt ein langer, steiler und anstrengender Marathon. Hier freut sich jeder, der dies Ding nach Hause schaukelt.
Mad East Challenge 500
Manchmal fehlen auch mir die Worte um meiner neutralen, unabhängigen und seriösen Rennberichterstattung nachzukommen. Mann, war das geil! Mann, war das MAD! Doch bevor ich zu den Fakten dieser 3-Tages-Veranstaltung komme, richte ich meine Zeilen an den Streckenstecker: Ich hasse Wiesenpassagen!
Die Hamburger räumen ab
Ungern übernehme ich fremde Textzeilen, aber die Überschrift in der Tagespresse von Biesenrode/ Mansfeld war einfach treffend und beschrieb unser Wochenende im Wippertal. Kleine Einschränkung zu Beginn: 1.2 sek. haben fürs richtige Abräumen gefehlt.
Dano gewinnt in Willingen
Generell bin ich ja bekannt für zurückhaltende Worte und Understatement (Entschuldigung Onkel), aber diesmal muss es raus. Beim Bike-Festival in Willingen gelang es mir den Marathon über die lange Distanz zu gewinnen und ich durfte endlich mal dort auf die Bühne. O.K, es waren zeitgleich Europameisterschaften und man wertet mich in der Alterklasse "Master Men", dennoch ist es mein bestes Rennen seid langer Zeit gewesen, was mich schon ein bisschen stolz macht.
Und wer war es nicht?
Zum Anfang einer jeden Depesche gibt es Informationen, die einem im Leben weiterbringen, auch wenn sie nichts mit Radsport zu tun haben. In dieser Woche wurde uns klar, dass weder die Gurke noch Herr Kachelmann Schuld hatten an diversen Diskussionen. Während der eine uns nun wieder gutes Wetter beschert, ist die andere wohl eher die Dumme gewesen. Mir geht es aber im EHEC-Kriesenherd hervorragend und das Team genoß die zusätzlichen freien Tage.
Hund an die Leine...
...Volker ist am Start! So scherzten wir noch im Startblock über den Sturz von Volker Lutz beim Marathon in Altenau. Kaum waren wir in Clausthal Zellerfeld zum 15. TrengaDe-Marathon gestartet, hechelte eine Rentnerin ihrem Vierbeiner durchs Fahrerfeld hinterher. Ich drehte mich um, sah Volker locker auf dem Rad kurbeln und das Rennen konnte beginnen.
Der Sturz vom Thron
Der Harzcup machte an diesem Wochenende Station in meinem Harz-Ort Altenau. Hier habe ich schon diverse Male triumphieren können und es stand der Hattrick um den Sieg beim CC- und Marathonrennen an. Desweiteren hatten wir auch unser jährliches Familientreffen, weshalb der Druck wohl etwas zu groß war, oder die Gegner einfach mal besser?!
Hai-Angriff
Der Wille des Leser findet bei mir teilweise Gehör. So bekomme ich immer böse Mails, wenn ich ein englisches Wort verwende, wofür die deutsche Sprache auch ein tolles bereithält. Die Veranstaltung in Saalhausen muss deshalb damit leben, dass "Shark-Attack" nun nicht erwähnt werden darf. Jetzt aber wieder zu den sportlichen Fakten.
Der hohe Norden
Damit Ihr alle seht, wie hart das Leben an der Küste ist, habe ich mal beim täglichen Weg zur Arbeit auf den Auslöser gedrückt. Wenn man aber nicht auf Menschenmassen und warmes überteuertes Bier steht, dann sollte man während des Hafengeburtstages die Elbzone meiden.
Explosiver Mega-Sport
Es kommt immer anders als man denkt. Dieser alte Spruch bewahrheitet sich immer wieder. So wollten wir gemütlich am Freitag nach Sundern anreisen, etwas locker radeln gehen und einen gemütlichen Abend verbringen. Durch sehr schleppenden Elbtunnelverkehr, der bis nach Bielefeld reichte, musste die Landstraßenpassage den Rückstand retten. Zwar bekam ich die Startnummer noch kurz vor Toresschluß, die angedachte Trainingseinheit musste aber wegen Regen auf das Aus-und wieder Einladen beschränkt werden. Da Facebook und Flashmob's auch das Sauerland erreicht haben, gab es auch keine Ruhe. Unsere idyllische Unterkunft wurde von ca. 100 Leuten bis morgens um 4.00Uhr belagert.
Spannende Wochen
Der Hase ist vor mir noch rechtzeitig ins Gebüsch gehoppelt, so dass wir ohne Schäden die freien Tage überstanden haben. Momentan quält mich nur ständiger Verlust des Reifendruckes in den neuen Tubeless-Laufrädern. Dies werden wir aber in den Griff bekommen, denn die chemische Industrie liefert da ausreichend Hilfsmittel. Ferner gilt immer und überall: Druck in den Beinen kompensiert Druckverlust in den Reifen.
Mega-Sport
In den folgenden Wochen geht es nun richtig rund.
Die Deutsche Fahne hängt halb hoch
Für den Auftakt der diesjährigen Langstreckenmarathons habe ich mir bewusst den Kellerwald-Marathon am Gilserberg in Hessen ausgesucht. Hier hat man eine gut organisierte Veranstaltung mit einer netten 40km-Runde und einem 400cm-Kuchenbüffet. Der Frühling gab am Renntag den 850 Teilnehmern dann den letzten Motivationsschub.
Mal was für den Ruhetag
Die Tage nach einem Trainingslager sind immer hart. Man will sich schonen und in Hamburg ist Frühling und alle gurken auf dem Rad durch die Stadt. Da muss man ruhig bleiben und sich halt auf die Arbeit konzentrieren. Dies freut die Kollegen, den Arbeitgeber und das Ego.
Aphrodite-Trophy Zypern
Heute ist unser letzte Tag auf Zypern. Nach dem Frühstück haben wir uns von unserer Reiseleitung Nicola und Sven verabschiedet, da deren Flug schon Vormittags ging. Ich hingegen nutzte die verbleibenden Stunden um nochmals einen Gebirkszug zu erklimmen. Hätte ich gewusst, wie lang 17km bergauf sein können, wäre ich mit zum Shoppen gegangen. Nun ist alles verpackt und wir genießen den Tag.
Mein Kultururlaub
Mit Taktik und etwas Überredungskunst diskutiert man ein Trainingslager hin zu einem Kultururlaub mit reichlich viel Geschichte. So bekommt man seine Freundin auch mit. Der Radkarton dient dabei nur für weiteres weibliches Gepäck und natürlich dem Sportgerät für die kulturfreien Tage, also mindestens drei auf zwei Wochen.
E10, KT und atomare Teilchen Es ist mal wieder an der Zeit etwas sinnvolles zu tun und Euer Postfach mit ein paar Bytes zu belasten. Ferner sind soviele spannende und teilweise erschreckende Dinge passiert, die auch kommentiert werden müssen. So fragt sich der Radfahrer natürlich, ob der Vorrat an 10-fach Shimanoketten noch reicht oder es zu Panikkäufen kommen wird.
Die Welt hat wieder "alte" Meister
Wenn man nicht mehr im Elitealter ist, oder keine Lust hat sich den Norminierungskriterien des BDR´s hinzugeben, für den ist die Master-WM im belgischen Mol die Lösung. Hier findet man einen modernen Crosskurs und eine gute Organisation vor. Als Saisonabschluß wollte ich hier nochmal richtig Gas geben.
Vorläufiges Ende im Gelände
Für die meisten Crosser ist nun die Saison vorbei. Mit dem Finallauf des Weser-Ems-Cups und dem Stevenscross-Cup, welcher natürlich wesentlich besser ist, standen die letzten Rennen im Norden an. Bei fast frühlingshaften Temperaturen ging es im Buchholzer Stadtwald um die letzten Punkte und die Ehre.
Einen Tag zu früh
Bevor ich mich ausgiebig der Deutschen Meisterschaft in Lorsch widme, möchte ich an das letztwöchige Thema "Facebook" anknüpfen. Hier fehlen eindeutig die Schaltflächen für: gefällt mir nicht, finde ich scheiße und mein Freund wirst Du nie. Jetzt kann ich ohne literarische Klimmzüge zur DM-Analyse schreiten.
Weihnachtlicher Winterwald
In der besinnlichen Zeit gibt es bei den Sportlern, also bei jedem von uns, den Gewissenskonflikt zwischen buntem Teller oder eiskaltem Training im Schnee. Da in Hamburg die Schneelage noch moderat ist, kann man draußen mit dem Crossrad seine Runden drehen. Nach der zweiten Lage Schnee wurden die Wanderwege aber sehr holprig, so dass man alle Schrauben mal lieber mit ein paar mehr Newton Drehmoment versehen sollte.
Der dritte Advent
Zur Abwechselung genoß ich den dritten Advent mit der Familie bei Kaffee, viel Kuchen und einem anschließenden Abendbrot. Herrlich, sich auf dem Sofa zu lümmeln und von innen den Winter anzuschauen. Wir feierten zwar den Geburtstag von einem Neffen und nicht Advent, aber im Prinzip war es auch in Ordnung.
Kleines Bundesland, große Starterfelder
Wie immer Mitte Dezember lädt das Saarland die Crosselite zu zwei Rennen ein. Wenn man diese Rennen noch mit einem oder zwei Besuchen im Outlet-Center verbinden kann, dann zwängt sich auch die Freundin in die Kontursitze und nimmt 6 Std. Autobahn billigend in Kauf. Pünktlich zum Regen waren wir im verschneiten Homburg und starteten gleich mit dem Shoppen.
Es war mal wieder nix
Es gibt so Tage, an denen fehlen auch mir die Worte das sportliche neutral an den Mann zu bringen. Ich werde es dennoch mal versuchen, denn eigentlich war die Doppelveranstaltung in Bremen eine runde Sache. Am Samstag wurde der Nordmeister gekührt und am Sonntag gab es Punkte für den Stevens-Cup. Die Stunden zwischen den Rennen wurden für eine gemeinsame Weihnachtsfeier mit einigen Fahrern und Mirkohaltern feucht fröhlich überbrückt.
Eine rutschige Angelegenheit
In der Woche kamen der Schnee und die Kälte. Zwar lag die Niederschlagshöhe im Mikrometerbereich, dennoch wurde das Crossen interessanter. Ich genoß erneut den freien Tag auf den Rad und kurvte durch fluchenden Hundebesitzer. Wir werden bestimmt keine Freunde mehr, aber eine Horde kläffender Hunde am Hinterrad macht in den Morgenstunden alle wach.
Mann, sah der jung aus
Etwas nachdenklich war ich schon nach dem vergangenen Wochenende mit den zweistelligen Ergebnissen. Ich stecke den Kopf aber nie in den Sand, sondern lieber die Stollenreifen in den Dreck. So verordnete ich mir zwei Tage mit schnellen Einheiten. Am Dienstag bei herrlichem Herbstwetter auf dem Crossrad und am Donnerstag bei Nieselregen und Dunkelheit auf dem Schlechtwetterrad. Nun beim Stevens-Crosscup hoffte ich auf Besserungen bei den schnellen Antritten nach den Kurven und Hinternissen.
Zurück im Dreck
Nach dem Wochenende ist mir noch nicht wirklich klar, ob ich das Renngeschehen wirklich vermisst habe. Es liegt nicht so an dem Rennen, sondern eher an dem tollen Herbstwetter. Die zwei Monate ohne sportliche Herausforderung habe ich aber mit beruflichen Heiterkeiten unter psychologischem Beistand ausgeglichen. Ferner ist das Leben nahe dem Fernseher auch nicht so schlecht. Die guten Herbsttage habe ich natürlich auf dem Crossrad genossen, wobei ich hier nie in Schweiß kam.
Hätte - hätte - Fahrradkette
Es gibt Sinnsprüche aus der Bikeszene, welche manchmal ziemlich passend sind. So trifft obiger auf meine Deutsche Meísterschaft im Marathon voll zu. Schlechte Beine - schlechte Reifen - schlechtes Ergebnis. Eigentlich ist alles gesagt und der Newsletter wäre zu Ende. Da ich aber auch bei schlechten Leistungen berichte, müsst Ihr leider weiterlesen.
Der Kultur-Marathon in Großalmerode
Diesmal muss das Sportliche etwas anstehen, denn Vorweg gilt unserer Dank dem Glas- und Keramikmuseum in Großalmerode. Es öffnete nur für die Sportler, bzw. deren Begleitung die Türen. Der Ansturm hielt sich so in Grenzen, dass wir verlegen waren und uns für den Rest der radelnden Bevölkerung etwas schämten. Im nächsten Jahr wollen wir mehr Leute dort sehen, denn Großalmerode hat in der Vergangenheit Dinge geschaffen, die andere Orte nie erreichen werden. Seid also neugierig!
Die Schlacht auf den Vulkanen
Mein Teamkollege Sven Pieper haute beim abendlichen Essen in Daun, anläßlich des 10. Vulkan Bikemarathons, folgende These raus, welche er sich 60km und ich mir 100km lang durch den Kopf gehen lassen konnte: Männer fahren heute Marathonrennen, weil sie früher Kriege führten. Gewagte Worte, aber beobachtet Euch mal selber am Sonntag an der Startlinie.
Die Junggesellenabschiedstour
Gesellschaftliche Verpflichtungen bestimmten an diesem Wochenende mein Treiben. Alte Kampfgefährten aus der "S"-Zeit rotteten sich unerwartend für den Junggesellen zusammen um eine Abschiedstour zu drehen. Neben Retro-Trikots standen auch die Erlebnisse aus vergangenen Zeiten hoch im Kurs.
Der Mount Dano steht im Harz
In der vergangenen Woche stand das Rad mehr im Keller, als sonst üblich. Neben den beruflichen Herausforderungen standen auch familiäre Herausforderungen auf dem Programm. So standen wir als Testkandidaten für ein Tim-Mälzer-Rezept zur Verfügung. Ungeahnter Weise, kann der anscheinend doch besser kochen, als Pullunder tragen und moderieren.
...jetzt musst Du aber gewinnen!
Mit diesen Worten scheuchte mich unser Teammechaniker Flo aus der Werkstatt. Kurz vor unser Reise ins Sauerland hatte ich ihm nochmals ein Laufrad gegeben, wo ein Lagerschaden zu beheben war. Ist immer eine dreckige Aufgabe, die keiner gerne unter Zeitdruck macht. Aber das Leben hat nicht nur Sonnenschein, sondern auch eingeschliffene Laufflächen. Also nahm ich schnell mein repariertes Hinterrad und hastete vom Hof, denn er ist stärker als ich.
Rocky Mountain Marathon Serie
Mit den Stationen in Riva, Willingen, Bad Goisern und Seiffen hat diese internationale Marathonserie sehr schöne Strecken im Programm. Nachdem ich den Ritt nach Italien scheute, mussten die restlichen drei Rennen die notwendige Punkte für die Gesamtwertung liefern. Nach Platz 3 im letzten Jahr wurde erneut auf das Podium geschielt.
Erzgebirgsmarathon
Es gibt Veranstaltungen die sind schon vor meinem Einstieg in die MTB-Szene ins Leben gerufen worden, also eine geschichtsträchtige Sache in Seiffen. Um die Geschichte komplett abzurunden, wurde vorher noch die große Runde in Dresden gedreht. Nun kenne ich die Frauenkirche, die Semper-Oper und den goldenen Reiter. Den Zwinger kannte ich schon aus damaligen Radsportunternehmungen, oder war das was anderes?
Keiler Bike Marathon
Eigentlich lasse ich mir ja nichts sagen, aber es gibt immer mal eine Ausnahme. So wurde mir der Keiler Bike Marathon in Wombach empfohlen und ich nahm die 450km Ferienstau in Kauf. Entspannung hatte ich nach der Trophy genug und ich freute mich auf ein schönes Rennen.
Salzkammergut-Trophy 2010
Voller Erwartungen ging es für mich zur diesjährigen Trophy. Die Anreise am Donnerstag war zwar nervig, da an ca. 10 Stellen auf der Autobahn die Blumenbeete auf den Mittelstreifen geharkt wurden und wir so ca. 2 Stunden im Stau standen. Das Hotel am Bach bot aber Kühle und Entspannung am Abend.
Die Trophy ruft
Immer Mitte Juli steht mit der Salzkammerguttrophy in Bad Goisern der MTB-Marathon des Jahres an. Hier werden verschiedene Streckenlängen angeboten, welche mich noch nie interessiert haben, denn hier fährt man wie sonst auch, die lange Runde. Diesmal hat die Runde 211km und 7175Hm und das Ganze führt durch das schöne Salzkammergut.
Trento - Arco
Die Pastaparty in Trento war wirklich italenisch, denn es gab drei verschiedene Sorten Pasta und dazu noch Schinken und Käse. Danach ging es für uns auf den Marktplatz, denn es musste noch die Rubrik Kultur im Kalender abgearbeitet werden. Während wir in der Eisdiele Bier und Eis im Wechsel zu uns nahmen, konnte Petra mit Kultur die Speicher füllen. Alle fielen glücklich ins klimatisierte Bett. Wirklich schön bei 35°C am Abend.
Kaltern - Trento
Mittlerweile passieren die spannendsten Geschichten abseits der Strecke. Gestern in der Pension Erna war alles verboten. Bevor in der Hausordnung der Punkt: "Wir wünschen einen schönen Urlaub", kam, hatten wir 18 Verbotspunkte durchzulesen. Was wir als Ausnahme der italienischen Gastfreundlichkeit annahmen, wurde heute im Best Western in Trento getoppt. Heute wollten wir es wieder wissen, denn irgendwann mussten ja die Defekte wegrepariert worden sein.
Alleghe - Kaltern
Heute wollten wir es wieder wissen, denn irgendwann mussten ja die Defekte wegrepariert worden sein. Die Nacht in unserem Hotel war nett, denn auf der Dachterrasse hatte man den perfekten Überblick über den See und die Berge. Bei erneut besten Bedingungen rollten wir zum Start der 5. Etappe.
St.Vigil - Alleghe
Den Abend in St.Vigil genossen wir vor einer herrlichen Bergkulisse. Die Einwohner hatten anstatt Nudeln mit Soße ein paar Hühnchen geopfert und diese gebraten mit allerlei Nettem serviert. Bevor wir genußvoll unser letztes Lidl-Bier vernichteten, checkten wir nochmals die Räder. Und siehe da, in meinem Vorderrad steckte noch ein Drahtstück, welches ich beim Reparieren wohl nur umgebogen hatte. Also doch ein bisschen Glück gehabt.
Brixen - St.Vigil
Wenn Ihr gestern meinen üblichen Witz in den Alpennews vermisst habt, dann lag es an kleinen Unstimmigkeiten in der Welt der Bits unb Bytes. Ich als End-User bin es einfach nicht gewöhnt andauernd neue Netzwerke, WLan- und DFÜ-Verbindungen einzurichten, bevor ich auf "Senden" klicke. Bei dem nächsten Etappenrennen nehme ich einen System-Admin mit allen Rechten mit. Nun aber wieder zu harten sportlichen Fakten.
Sölden - Brixen
Gestern wurde nach, bzw. während meiner Berichterstattung eine weiterer sportlicher Höhepunkt gebührend gefeiert. Der Sieg gegen England war schon ziemlich geil, besonderns bei unserem Public Viewing im Rahmen der Nudelparty. Der Weg der Engländer in Südafrika ist nun zu ende, während unser Weg noch fortgesetzt wurde.
Mittenwald - Sölden
Zunächst eine kurze Vorstellung des TrengaDeTransalpteams: Am Steuer, bzw. am Lenker aggieren Fabian Rexhausen und Stefan Danowski. Für die Betreung haben wir Petra und Vincent gewonnen, welche uns täglich mit dem Teambus begleiten, uns versorgen und dabei noch versuchen nette Fotos von uns zu machen. Gestartet wird in der Masterklasse, was in diesem Jahr nicht wirklich nett ist, dazu später aber mehr.
Geheimtipp Biesenrode
Ich hatte in den vergangen Jahren schon häufig den Versuch unternommen in Biesenrode zu starten, was bislang scheiterte. Nun ist die Bundesstraße 6 fertig und das Wetter zeigte in Mitteldeutschland Sonnenschein an, weshalb wir in den Osten rockten. Hier und da darf der Soli noch in Asphalt umgewandelt werden, ansonsten ein nettes Dorf in einem schönen Tal mit einer Zeitfahrrampe direkt aus der Kneipe heraus. Einzigartig würde ich sagen.
Endlich normale Leute
Um die Frage aus der letzten Woche gleich zu beantworten: Die TransGermany hat den schnellsten Mann von Willingen gestählt. Ansonsten gab es keinerlei große Überraschungen, wohl aber zufriedene Gesichter und neue Erkenntnisse. Der Veranstalter brauchte keinen Plan A, denn Plan B ging voll auf. Zwar hatte man am Samstag Nachmittag etwas Pech mit dem Wetter, was aber der guten Stimmung nicht schadete und das Festival in guter Erinnerung verweilen lässt.
Der TrengaDe Marathon
Es ist schon eine Tradition, dass TrengaDe die Veranstaltung des WSV Clausthal Zellerfeld e.V. unterstütz und fördert. Natürlich hatten die Leute um Daniel Langer die ganze Arbeit mit der Streckenbeschilderung und Genehmigungen, während der Sponsor genüßlich in kurzer Hose und dunkler Brille den Startschuß gab. Aber nur gemeinsam schafft man es 13 gelungene Veranstaltungen in Folge zu absolvieren.
Mein Heimspiel
Während die Schlagersänger nach Oslo schauten, schielten die Mountainbiker nach Altenau. Diesmal war erneut Start und Ziel am alten Bahnhof, da hier die Aussteller ein größeres Areal zur Verfügung haben. Der Schlachter Sievert serviert die harzbekannte Bratwurst und Bäckerei Moock zaubert den Streuselkuchen. Man kennt sich halt im Harz.
Der Harz ruft
Am Pfingstwochenende gab es auch großen Radsport, allerdings nur im TV oder Online. Ich genoß die freie Zeit und verschenkte Panini-Ballack Bilder auf dem Flohmarkt, nachdem nicht mal die nagelneue Siegerobstschale aus Sundern-Hagen den Besitzer wechseln wollte.
Die Facetten des Radsports
So ein verlängertes Wochenende mit dem Vatertag als Start ist immer gut für einige sportlichen Unternehmungen. Neben dem üblichen Training und etwas Gelaufe um die Alster um die lokale weibliche Fitnessfront zu begutachten, standen zwei Rennen an. In der Hamburger Nachbarschaft wurde der GP Buchholz am Vatertag ausgetragen und am Sonntag noch ein kleiner Marathon in Ronshausen ausprobiert.
Auf ebenen Wegen
Da der Terminkalender für dieses Wochenende nur Geländeeinsätze in der Ferne vorsah, war es für mich an der Zeit die Straßensaison einzuläuten. Da waren die Nordmeisterschaften in Nortorf bei Neumünster genau richtig. Am Samstag schwang ich mich zur Vorbereitung nochmals ein paar Stunden auf das Rennrad um zu sehen, ob ich damit überhaupt noch zu recht komme.
Das war Megasport
Wer in dieser Jahr auf der Langstrecke bestehen will, der ist im Frühjahr meistens auch beim Megasport in Sundern. Die Starterliste ließ deshalb schon auf ein spannendes und schnelles Rennen schließen. Wenn dann am Renntag noch perfekte Temperaturen und eine staubtrockene Strecke vorherrschen, dann stehen die Zeichen auf Megasport.
Das erste große Kräftemessen
Das, bzw. die Rennen in Münsingen sind ja bekannt als Frühjahrsklassiker, wo ich natürlich nicht fehlen durfte. Nett ist die Veranstaltung mit dem Uralan Marathon am Samstag und den Bundesligarennen am Sonntag. Damit sich die weite Fahrt lohnt, wurde der Freitag wieder dazu genutzt das Outlet-Center in Metzingen unsicher zu machen. Wirkliche „Schnapper“ muss man aber lange suchen und einen wirklichen Fabrikverkauf habe ich mir immer ohne Diskomusik und Velourteppich vorgestellt.
Kyffhäuser Berglauf
Ich könnte mir es leicht machen und den Bericht vom letzten Jahr kopieren und schauen, ob es jemandem auffällt. Natürlich tue ich soetwas nicht, denn jedes Rennen ist anders, auch wenn man manchmal glaubt, das täglich das Murmeltier grüsst.
Das Finale der Cape Epic
Etwas entspannter begann der Finaltag der diesjährigen Cape-Epic, denn die Startzeit war erst um 8.30 Uhr. Irgendwie hatte wir uns aber an das frühe Aufstehen gewöhnt und waren deshalb pünktlichst in Oak Valley bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Zum Start war das Fahrerfeld ausgelassen und der Streckensprecher, sowie die tanzender Helfer peitschten die motivierte Menge zum letzten Ritt.
Die Cap Epic
Der Tag begann wie gewohnt um 4.30Uhr mit einem fröhlichen Aufstehen. Dieser Morgen hielt sich bei mir aber die Stimmung gedeckt, denn es hatte Nachts geregnet, der Wind wehte stark und somit konnte es einfach keine Bräunungsetappe werden. Bei kalten 18°C und teilweise Nieselregen verzogen wir uns in unsere Startbox. Das ertemal mit Unterhemd, Armlingen und Windweste. Ja auch solche Tage gibt es hier unten
Für uns begann der heutige Tag mit dem ersten Umzug. Wir sind nun raus aus unserer ländlichen Unterkunft in der Ebene umrankt von Weinbergen. Unser neues Zuhause liegt jetzt nahe beim Zielort der Cap Epic mit einem herrlichen Blick auf Strand. Kein vergessenes Wort, der Ort heißt so. Der Tag begann also früh, denn bereits um 6:45 Uhr sind die Startboxen zu und man möchte auch nicht ganz hinten stehen. Ich nahm mir aber die Zeit und radelte zum Start.
Der Umzug des Cap Epic Trosses in unseren Wohnort Worcester hatte natürlich viele Vorteile. Die Wege waren kurz und man konnte mit dem Rad in die Pension rollen. Das Wetter war erneut anders. Gestern noch stürmischer Wind und damit gefühlte kühle Temperaturen und heute kein Lufthauch und wenn die Sonne durch die Wolken kam, dann ohne Gnade. Die Organisation ist weiterhin perfekt, denn vom Start bis Ziel passt immer alles. Wo habt Ihr schon mal von drei Leuten parallel die Flaschen gefüllt bekommen, während der Vierte die Kette ölt?
Damit Ihr mal seht mit was hier die Fahrer so zu kämpfen haben, wurde der Reifenkiller aktentechnisch erfasst. Dieser fiese Dorn ist auf drei Seiten irgendeiner Pollenkaspel angeordnet und bohrt sich immer in den Reifen, wenn man so ein Buschfeld erwischt. Mittlerweile habe ich "13" Dornen im Mantel, welche aber durch unser Slime-Dichtmittel komplett abgedichtet werden. Rausziehen sollte man sie deshalb nie.
Der Titel ist der Gleiche, denn das Rennen ist ja auf 8 Etappen angesetzt. Nach etwas Kultur und Entspannung mit selbstgepfückten Weintrauben ging es auf zur dritten Runde. Jan, mein Kollege aus vergangenen Harburger TrengaDe Zeiten zeigte sich guten Mutes für diese Etappe.
Gestern war es dann endlich soweit: 600 Teams aus 23 Nationen standen aufgeregt in Diemersfontein an der Startlinie, nachdem tagszuvor in Cape Town die Startutensilien verteilt worden waren. Jan und ich sind als Lokales Maxxis-Slime Team auf Räder unterwegs, die bei TrengaDe entwickelt worden sind.
Cap der guten Hoffnung
Auch wenn man mir erzählte, dass man dort andere gute Hoffnungen erwartet, war ich dort um vor dem Rennen mir die zweifellos sehr schöne Landschaft anzuschauen und mir gute Hoffnungen auf 8 Etappen mit 722km und 14635 Hm zu machen.
Wie soll das bloß weitergehen?
Nach einer Crosssaison mit Höhen und Tiefen folgte die verdiente Ruhe. Es fiel mir in diesem Jahr nicht wirklich schwer das Rad zu ignorieren, da sich der Winter in Hamburg fest eingenistet hatte. Ab Mitte Februar sollte es aber wieder mit Grundlagentraining voran gehen.
Master WM in Mol
Zum Abschluß der Crosssaison hatte ich mir dann doch die Master WM im belgischen Mol ausgesucht. Eine verlorene DM mit keinem UCI-Punkt ermöglichte mir die Teilnahme an der WM. Durch die Aufteilung der älteren Männer und Frauen auf überschaubare Jahrgänge hatte ich auch keinen direkten deutschen Konkurrenten, was mir eine Mitfahrgelegenheit mit alten Kampfgefährten ermöglichte.
Wintersportort Buchholz
Nach kurzem Frust über die vermasselte DM wurden heimlich neue Pläne geschmiedet. Auf dem Weg zu neuen Rennen und großen Herausforderungen stand der Finallauf des Stevens-Crosscups in Buchholz an. Zwar hat der Winter den Norden schon lange im Griff, aber 10cm Neuschnee über Nacht machen auch aus der Nordheide die Bucholzer Alpen. Die fleißigen Helfer der RSG-Nordheide schippten gewaltig, dennoch wurde es ein Tiefschneerennen
Dano, der Achtzehnte
Da ich bekanntlich kein Blatt vor den Mund nehme, kommentiere ich meine diesjährige Cross-DM auch gleich zu beginn. Es war nix. Ich bin von einem wesentlich besseren Ergebnis für mich ausgegangen, denn die letzten Rennen im D-Cup waren gut. Um so merkwürdiger ist es...
Das Wort zur neuen Saison
Für die Crosser ist der Jahreswechsel ja nicht so einfach wie für den Normalo. Zwar ändert sich das Jahr und alle brauchen eine neue Lizenz, dennoch ist es die gleiche Crosssaison mit der gleichen Klasseneinteilung. Alles klar? Egal, ich wünsche den eifrigen Lesern einen guten Start in das neue Jahr und somit in die neue Saison. Nehmt Euch nicht zuviel vor...
Die Traditionen
Die Weihnachstzeit ist ja schon seit längerem etwas sehr traditionelles. In diese Reihe gehört für den eingefleischten Sportler auch das Crossrennen in der Haake. Auch ich habe hier als Jedermann meine Rennkarriere begonnen, so dass...
Klimagipfel bei -16°C
Während in Stockholm über die Erderwärmung diskutiert wurde, traf sich die deutsche Crosselite bei zwei Rennen in Hannover bei sagenhaften -16°C. Da wären wohl jedem Starter ein paar Grad mehr Richtung Null willkommen gewesen...
Ein Wintertraum
Damit hatte ich bei unserer Saarlandreise nicht wirklich gerechnet, aber der Winter kam und er brachte so einige Überraschungen mit sich. Die Reise nach Schmelz und Homburg ist zwar etwas länger, dafür hat man immer zwei gute Deutschlandcup-Rennen, welche eigentlich immer perfekt organisiert sind. Weitere Gründe für Überstunden auf der Autobahn sind die perfekte Herrberge bei Familie Hartmann und das Outlet-Center in Zweibrücken.
Der Meister fährt TrengaDe
Eigentlich wäre ja der Landesverband Hamburg dran gewesen eine Nordmeisterschaft auszurichten, was wohl aber nicht gelang. Die Gründe für eine Verlagerung ins benachbarte Schleswig Holstein werden bestimmt signifikant gewesen sein, denn sie wurden nie publik. Mit Barmstedt fand sich aber eine Gemeinde, die wirklich viel bewegte um diese Meisterschaft zum Erfolg werden zu lassen.
Was macht man am 1. Advent?
Der normal Mensch würde bestimmt ein paar Dinge nennen, die irgendwie weihnachtlicher sind als Crossrennen. Es nützt aber nichts, denn wenn man auf die Gesamtwertung des Stevens Crosscups in der Elite schielt, dann muss die Winterpause etwas kürzer ausfallen. Erschwerend kam die Tatsache hinzu, dass der Sponsor ein neues Rad aufgebaut hat, was nicht unbewegt im Keller stehen kann.
Glück, Pech oder Unvermögen
Wohin reist man zum Jahrestag des Mauerfalls? Natürlich in den Osten um zu schauen, was da so abgeht. Der Stevens-Cross-Cup machte diesmal erneut Station in Bad Doberan und in Grevesmühlen, wo schon in den vergangenen Jahren kleine Crossrennen stattfanden...
Von Parchim bis nach Harburg
Die Spannbreite der Rennen in der Crosssaison sind vielfältig. Da sind Rennen abseits der Zivilisation in Mitten eines Waldes und auf der anderen Seite kurvt man den Fußballern fast durch den Strafraum...
Es ist ja wie in der Politik
Was soll man sagen, wenn die Wahrheit hart ist? Manche würden nur das Positve hervorheben oder sich einfach mal verstecken. Beides ist nichts für mich, denn wer Fakten will, der bekommt sie dann auch. Diesmal standen zwei Rennen im Deutschlandcup an.
Quer gelesen
Damit das obige Foto auch zu den Rennen passt, erfolgen nun wieder Rennberichte zu der Crosssaison 2009/2010. Da die Rennen kürzer sind, sind auch die Berichte kürzer. Da wir alle sparen müssen und Geiz geil ist, werde ich in diesem Winter jeweils zwei Rennen in einen Bericht packen...
Spannender als der Wahlkampf
Zum Saisonabschluss hatten ich mir nochmals einen schönen Marathon herausgesucht. Wie im letzten Jahr ging es zum „Ritt auf dem Vulkan“ nach Daun in die Eifel. Der Ritt nach Daun forderte schon mal Nehmerqualitäten, denn die Autobahnen werden wohl komplett neu asphaltiert. Genügend Zeit fand ich nach dem Einchecken aber noch um ein Teil der Runde abzufahren.
Der Weltmeister und der Harzinator
Dieses Wochenende hat mein Teamkollege Armin Raible wohl den größten Vogel der Saison abgeschossen. Nach seinem Titel bei der DM kam diesmal das regenbogenfarbene Weltmeistertrikot der Masters hinzu...
Das Marathonwochenende
Nach dem kleinen Abstecher in den Cross Country Bereich in der letzten Woche, ging es diesmal wieder auf gewohnt langer Strecke in den Wald. Wie immer im August lud die DJK Grafschaft zum allerseits beliebten SKS-Sauerland-Marathon ein und da darf ich natürlich nicht fehlen...
Bundesligafinale
Sonne, Sand und Meer sind für eine Woche genug Urlaub für einen Sportler, denn Abends musste immer gegrillt und Hopfenkaltschalen vernichtet werden. Das hält man nicht wirklich lange durch...
Am Bikepark Braunlage
Nachdem ich letztes Wochenende die Berge im Osten ausprobiert hatte, wollte ich diese sofort mit den Bergen in der Mitte der Republik vergleichen. Hoch und runter geht es überall, nur doch irgendwie anders...
Die Trophy in Bad Goisern
Es war, wie es wohl keiner erwartet hatte. Das Rennen endete vorzeitig mit Rennabbruch, nachdem das Gewitter am Morgen einen weiteren Temperatursturz bewirkt hatte und der Schnee ab 1300Hm wohl liegen blieb...
Jetzt zählt es!
Am kommenden Wochenende wird es nun ernst. Mein Rennen, die Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern, steht an. Allmählich wird man nervös, bringt den Mechaniker zur Weißglut und studiert das Streckenprofil...
Ruhrbikefestival in Wetter
Wahrscheinlich ein alter Witz im Ruhrpott, aber immer passend zur Veranstaltung am Harkortberg: Wie wird das Wetter in Wetter? Auch dieses Jahr war es wieder spannend zum Himmel zu schauen, genauso wie der Marathon am Samstag und das Bundesligarennen am Sonntag.
Das Fuchs- und Hasespiel Zu einer entspannten Startzeit um 11:00Uhr stellte sich schwüles und drückendes Wetter ein und man schwitzte schon bei der Startnummernmontage. Alles was sonst einen Radfahrer wärmt, blieb im Teambus und dann ging es zunächst neutralisiert auf die 50km.
Grill- statt Bremszange
Nach dem Motto "besser spät als nie", kommt nun endlich die Depesche, welche manche schon sehnsüchtig erwarten. Nach anstrengenden Wochen mit vielen Rennen, habe ich nun etwas Luft in die Radhose gelassen und mich einer richtigen Männerbeschäftigung...
Dano jagt die Bullen
An diesem Wochenende stand das Sympatex Bike Festival in Willingen an. Diese Veranstaltung gehört sein Jahren für mich zum Pflichtprogramm und stellt somit auch irgendwie einen Saisonhöhepunkt dar...
Hart am Harzrand in Bad Harzburg
Der dritte Lauf zum Harzcup war eine Premiere. Zum einen hatte der lokale Verein seinen ersten Marathon organisiert und zum anderen wollte der Wettergott dem Harzcup mal zeigen, was er so alles kann. Outdoorsportler nervt natürlich
Pfingstschleife in Buchholz
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Diese typische Redensart bewahrheitet sich immer wieder. Da erzählt mir Maxi Bieber etwas von strahlenden Sonnenschein und ich erwische erneut mit dem Rennrad das deftigste Unwetter
Oh, du mein Altenau....
da ist der Himmel blau usw. Diese Zeilen der heimlichen Hymne sind für den Ortskenner genauso prägnant, wie der Kräutergarten oder die Kristalltherme "Heißer Brocken". Für etwas moderne Typen kommt danach schon der Altenauer MTB-Event, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen gebührend feierte...
TrengaDe gewinnt, der Rest verliert
Diese Wochen hatte man es als Hanseat nicht leicht. Der HSV raus aus allen Träumen, St.Pauli dümpelt irgendwo herum und beim Song Contest sieht das Ergebnis von hinten gelesen auch besser aus. In diese schweren Stunden überschnitten sich zwei Veranstaltungen. Zum einen wurden im Rahmen der Betriebssportmeisterschaften Straßenrennen...
Ereignisreiches Wochenende
Die Überschrift ist etwas verschönend, denn wer beim Marathon in Saalhausen die Startphase miterlebt hat, der weiß, was nun kommen wird. Eigentlich bringt mich ja nicht wirklich viel aus der Fassung, aber im nachhinein waren die Vorkommnisse im Wald schon haarsträubend...
Das Marathon Duo
Immer wenn kein Newsletter nach dem Wochenende im Postfach wartet, dann liegen besondere Umstände vor. Diesmal hatten wir zwar alles dabei, außer den richtigen E-Mailverteiler. Fällt dann natürlich schwer etwas vom Mega-Sport in Sundern und vom Bike Festival in Riva zu berichten....
Die kurze Woche hat man so mit den Rest-Ostereiern über die Runde gekriegt. Da das Wetter erneut sehr angenehm im Norden war, kamen noch ein paar Ausfahrten auf dem MTB dazu. Alles sah nach einer schönen Sportveranstaltung...
Denkt jetzt nicht, dass ich meinen Frühlingsgefühlen erlegen bin und das Schlafzimmer nicht verlassen habe, denn bei diesen Wetter musste man einfach vor die Tür. Die Woche über wurde das Material nochmals etwas umgebaut und der Sponsor TrengaDe rückte noch ein paar flinke Schuhe...
Kurz war ich ja am überlegen, ob ich nicht kurz zum Straßenrennen nach Ascheffel aufbrechen sollte um ins deutsche Renngeschehen einzugreifen, als mich das wirkliche Leben wieder einholte. Die Schrankwand sollte noch aufgebaut werden...
Das macht doch Lust auf mehr!
Kaum hatte man die ersten Rennen absolviert, ging es wieder zum Trainieren. Den letzten Block nutzten wir um uns nochmals ins Hochgebirge zu wagen. Wir erwischten den wohl heißesten Tag für einen...
Der Start in die Saison Obwohl man hier ja eigentlich nur zum Trainieren ist, freut man sich doch schon auf die Rennen. Im Training lief es gut, weshalb wir optimistisch waren und sorgfältig nochmals das Material prüften...
Gran Canaria Wir haben jetzt die ersten fünf Trainings- und einen Ruhetag erfolgreich absolviert. Die Flucht aus Deutschland war wohl gerade rechtzeitig, wenn man den Wettermeldungen aus der Heimat...
Da wendet man sich mal zwei Monate von der Radsportwelt ab und schon ist nix mehr, wie es war. Heiße Zeiten beim Bund Deutscher Radfahrer lassen auf spannende Wettkämpfe bei der Wahl des Vorsitzenden hoffen...