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A

Ahead (-Set)

Steuersatz, der ohne Gewinde auf dem Gabelschaft und damit ohne Kontermutter montiert wird. Das Lagerspiel wird direkt ĂŒber den Vorbau eingestellt (Gegensatz Gewindesteuersatz: Über ein Gewinde auf dem Gabelschaftrohr). Dieser gleitet praktisch auf dem Gabelschaftrohr und wird mit Hilfe eines Deckels auf dem Vorbau und einer Gewindekralle im Gabelschaftrohr von oben auf den Steuersatz gezogen. Erst wenn das Lagerspiel exakt eingestellt ist, wird der Vorbau fest angezogen.

Aktives System

Eine Hinterbau-Federung bezeichnet man als aktives System, wenn es immer gleich gut anspricht, egal ob man sitzt, steht, bremst, rollt oder antritt. Mit Ausnahme einiger Antriebsschwingen-Systeme an heutzutage ĂŒblich und bei TRENGA DE an allen vollgefederten Modellen zu finden.

Albert Select

Zuschaltbares Plattformsystem an Magura-Gabeln. Die Plattform kann ein- und ausgeschaltet sowie in der Höhe der Ansprechschwelle/SensibilitÀt reguliert werden.

Alloy

FĂ€lschlicherweise wird in der Bike-Sprache immer wieder Alloy mit Aluminium ĂŒbersetzt. Genau genommen muss Alloy mit „Legierung" ĂŒbersetzt werden, im Fahrradbau meint man dabei normalerweise Aluminiumlegierungen.

Aluminium / -legierung

Aluminium ist heute das am hĂ€ufigsten verwendete und am besten geeignete Material im hochwertigen Fahrradbau. Im Vergleich zu Stahl lassen sich mit Aluminium deutlich leichtere und steifere Rahmen und Komponenten bauen. Im Vergleich zu Carbon ist es wiederum erheblich preisgĂŒnstiger und besitzt bezĂŒglich vieler Komponenten die besseren Materialeigenschaften. Aluminium wird dabei immer als Legierung eingesetzt, normalerweise aus der 6*** Serie (Zusatz von Silizium und Magnesium) oder der 7*** Serie (Zusatz von Zink).

Anlötteile

SĂ€mtliche Klein- und Befestigungsteile wie z. B. Gewindeaugen, ZugfĂŒhrungen, Kabelstopper etc. die an einen Rahmen gelötet sind. Bei Alu- und Carbonrahmen wird zwar fast nur noch beschweißt oder genietet, trotzdem spricht man auch hier hĂ€ufig noch von Anlötteilen.

Anodisiert

Auch: eloxiert. OberflÀchenbehandlung von Aluminium-Komponenten oder Rahmen durch ein elektrostatisches Verfahren. Ergibt eine sehr harte und widerstandsfÀhige OberflÀche. Die Rahmen der Team-Serie sowie fast alle Komponenten aus Aluminium werden bei TRENGA DE auf diese Weise veredelt.

Ansprechverhalten

Die FederhĂ€rte, oder bei luftgefederten Gabeln/Elementen der Luftdruck, reguliert das Ansprechverhalten. Eine individuelle Einstellung auf Ihr Körpergewicht ist bei allen TRENGA DE RĂ€dern mit entsprechender Federung möglich.

ASR

Spezieller Safety Clip der Firma SKS Metaplast. Siehe auch Safety Clip.

Ausfallenden

Aufnahmen fĂŒr die LaufrĂ€der am Ende des Hinterbaus bzw. der Gabelscheiden. Bei TRENGA DE immer mit austauschbarem Schaltauge hinten, damit im Falle eines Defektes nicht der ganze Rahmen unbrauchbar wird.

Auto-Ventil

siehe Schrader-Ventil

ATA 2

System zur Niveauregelung an Marzocchi-Gabeln. Mit Hilfe eines Einstellknopfes auf dem linken Standrohr kann der Federweg stufenlos um 4 cm verstellt werden. Die FederhÀrte passt sich dabei entsprechend des Federweges an.

B

Bar

Einheit zur Messung von Druck. Siehe auch psi.

Barends

Auch Lenkerhörnchen oder Steerhorns genannt. Werden an den Lenkerenden befestigt. Unterschiedliche AusfĂŒhrungen bieten verschiedene, zusĂ€tzliche Griffmöglichkeiten.

Blitzventil

Auch Dunlopventil. Das Standard-Fahrradventil, herausschraubbar. Nicht fĂŒr hohe DrĂŒcke geeignet. Bei hochwertigen RĂ€dern immer seltener im Einsatz.

BMX

BMX ist die AbkĂŒrzung von „Bicycle Moto Cross", wobei „X" wie oft im englischen/amerikanischen fĂŒr „Cross" steht. Sportart auf verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleinen FahrrĂ€dern mit niedrigem Sattel und hohem Lenker. Bei Jugendlichen nach wie vor beliebt.

Bowdenzug

Stahlseil, das die Kraft zwischen Bremshebel und Bremse bzw. Schalthebel und Schaltwerk/Umwerfer ĂŒbertrĂ€gt. Bei TRENGA DE immer aus rostfreiem Nirostahl gefertigt.

Brakebooster

BĂŒgel zur Versteifung des Hinterbaus bzw. der Gabel im Bereich der Bremssockel. Bei weichen Rahmen nĂŒtzlich, um die Bremsleistung zu verbessern und fĂŒr einen definierteren Druckpunkt zu sorgen.

Bremsbelag

An die Bremsarme bzw Bremskolben montierte BelĂ€ge, die durch Reibung an den Felgenflanken bzw Bremsscheiben fĂŒr die Verzögerung sorgen. Bei Felgenbremsen normalerweise aus Gummi, bei Scheibenbremsen Sintermetall oder ein organischer Werkstoff (Mix aus Metall, FĂŒllstoffen, Kunststoff).

BremsbrĂŒcke

Der Versteifung dienende Verbindung zwischen den beiden Tauchrohrholmen einer Federgabel.

Bremssockel

= Cantileversockel

Bremszug

Innenzug (Bowdenzug), AußenhĂŒlle, ZugendhĂŒlsen und Zugendkappe ergeben zusammen den Bremszug.

BSA

Das Tretlagergewinde mit der grĂ¶ĂŸten Verbreitung am Markt. Es hat die Maße 1.37 x 24 Zoll. VerstĂ€ndlicher ausgedrĂŒckt: 34,8mm Aussendurchmesser und 24 GewindegĂ€nge pro Zoll. (vergleiche: ital.=italienisches Gewinde)

C

Campagnolo

Italienischer Komponentenhersteller, hauptsĂ€chlich von Rennradgruppen und LaufrĂ€dern fĂŒr RennrĂ€der. www.campagnolo.com

Cantileverbremse

Felgenbremse bei der zwei unabhÀngige, durch ein Querkabel miteinander verbundene Bremsarme auf speziellen Anlötteilen (Bremssockel) an Gabel oder Sitzstreben montiert werden. Inzwischen weitestgehend durch so genannte V-Brakes abgelöst, nach wie vor aber an Cyclocross RÀdern im Einsatz.

Cantileversockel

Sockel an der Gabel oder den Sitzstreben zur Befestigung von Felgenbremsen. Auch einfach Bremssockel genannt.

Carbon

Extrem belastbares und teures Material, bei dem Kohlefasern das tragende Skelett bilden, und aus dem Gabeln, Rahmen und andere Komponenten gefertigt werden.

Cartridge

Gedichtete, nahezu wartungsfreie Einheit (Kartusche / Patrone), z. B. Innenlager, Steuersatz oder ÖldĂ€mpfung in einer Federgabel.

Center Lock

Zentralbefestigung der Bremsscheibe mit einer Vielzahnaufnahme und Verschlussring, entwickelt von Shimano. Dieses System ermöglicht eine schnelle Montage und Demontage der Bremsscheibe.

Citybike

Komfortbetontes Einkaufsrad mit Nabenschaltung und (fast immer) RĂŒcktritt.

Cleats

Metallplatten an Langlöcher in der Schuhsohle montiert, zum einrasten in bestimmte Bindungspedale.

Clipless-Pedale

Pedale mit Bindungssystem. Spezielle Platten fest an die Schuhsohle geschraubt, rasten in die Pedale ein, so dass eine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal hergestellt wird. Durch eine seitliche Drehbewegung des Fußes wird die Verbindung wieder gelöst.

CNC

Steht fĂŒr „computerized numerical control". Numerische Steuerung von Werkzeugmaschinen per Computer. Im Fahrradbau werden viele Komponenten, vor allem AlufrĂ€steile, auf diese enorm prĂ€zise Weise hergestellt.

CrMo, CroMo, CroMoly (Chrom-MolybdÀn)

Hochwertige Stahllegierung mit großer Zug- und Korrosionsfestigkeit. Wird bei Fahrradrahmen immer stĂ€rker durch Aluminium verdrĂ€ngt.

Cross-Country-Bike

Das Cross-Country-Mountainbike ist fĂŒr den (Renn-)Einsatz auf unbefestigten Wegen ausgelegt, weniger fĂŒr den Einsatz in schwerem GelĂ€nde. Das CC-Bike ist entweder ein Hardtail oder ein Fully mit einem Federweg von 60 - 100 mm. Vorderstes Kriterium bei der Auswahl aller Komponenten ist das Gewicht (Gesamtgewicht des Rades z. T. unter 10 Kg), die Sitzposition ist gestreckt.

Cyclocross

= Querfeldein. Die Ă€lteste aller Radsportdisziplinen abseits der Straßen. Gefahren wird mit gelĂ€ndetauglichen RennrĂ€dern (Querfeldeinrad), die Rennen verlaufen Ă€hnlich den MTB Cross-Country-Rennen auf 1-3 Km langen Rundkursen, mit in der Regel weniger technischem Anspruch. Auf befestigten Wegen ist das Querfeldeinrad die schnellste Wahl, sobald der technische Schwierigkeitsgrad steigt, ist es dem MTB unterlegen.

D

DĂ€mpfung

Die DĂ€mpfung bremst den Ein- und Ausfederungsvorgang ab. Als DĂ€mpfungselement in Federgabeln und Federbeinen arbeitet meist Öl. Die DĂ€mpfung ist dafĂŒr verantwortlich, dass das Fahrwerk keine unkontrollierten Schwingungen erzeugt. Bei MTB-Fullsuspensions oft einstellbar.

Diamantrahmen

Klassische Bauweise von Fahrrad-Herren-Rahmen, seit Urzeiten praktisch unverÀndert, aber immer noch Stand der Technik.

Diodenlicht

Leuchtdioden haben eine deutlich höhere Lebensdauer als normale GlĂŒhleuchten und arbeiten sehr energiesparend, wodurch es möglich ist, in einem RĂŒcklicht mehrere in ihren Richtungen unterschiedlich ausgerichtete Dioden zu verwenden. In hochwertigen Frontscheinwerfern kommt die Diodenbeleuchtung mittlerweile ebenfalls zum Einsatz. Hier liegen die Vorteile der Diodenbeleuchtung in geringem Stromverbrauch bei glecihzeitig sehr hoher LichtstĂ€rke.

Dirt-Bike

Eine Art Mischung aus MTB und BMX-Rad, extrem stabil gebaut, mit 24" oder 26" LaufrĂ€dern, extrem breiten Reifen und enorm stabiler Federgabel. Einsatzzweck: Extrem-SprĂŒnge, Tricks und Stunts.

Discbrake

Scheibenbremse: Bremse, die nicht an den Felgen, sondern an einer extra montierten Scheibe bremst (wie bei MotorrĂ€dern). Meist hydraulisch, seltener mit herkömmlichem Seilzug. Hauptvorteile: Nahezu frei von WitterungseinflĂŒssen, kein Felgen-Verschleiß mehr.

DoppelbrĂŒcke

Gabel wie vom Motorrad her bekannt mit zwei BrĂŒcken (oder Kronen), eine unter und eine ĂŒber dem Steuerrohr. Nur fĂŒr Downhill sinnvoll.

Double Butted

An beiden Enden konifiziertes (verstÀrktes) Rahmenrohr. So kann geringeres Gewicht bei gleich guten Steifigkeitswerten erreicht werden.

Downhill

MTB-Sport Disziplin, reines Abfahrtsrennen mit Einzelstart.

Downhill-Bike

Downhill-Mountainbikes sind ausschließlich fĂŒr schnelle Abfahrten in schwerem GelĂ€nde konzipiert. Die Rahmen sind vollgefedert (bis zu 200 mm Federweg), die Federgabel meist eine DoppelbrĂŒckengabel. Ein hohes Gewicht von durchschnittlich ĂŒber 20 kg ist Folge der sehr stabilen Bauart, die aufgrund der bei den Abfahrten auftretenden hohen Belastungen erforderlich ist. Auch die Bremsen eines Downhill-Bikes sind auf hohe Beanspruchung ausgelegt, weswegen Scheibenbremsen mit großem Bremsscheibendurchmesser (190 bis 210 mm) zum Einsatz kommen.

Down Swing

Klassische Umwerferkonstruktion, d. h. Rahmenschelle liegt oberhalb des SchaltkÀfigs. Im Gegensatz zum Top Swing Umwerfer, dessen Rahmenschelle unterhalb des SchaltkÀfigs sitzt.

Druckpunkt

Als Druckpunkt wird das GefĂŒhl am Bremshebel, in dem Moment in dem die BelĂ€ge die Felgenflanke oder Bremsscheibe berĂŒhren, bezeichnet. Ein klar zu spĂŒrender Druckpunkt ist wichtig fĂŒr die Dosierbarkeit der Bremse. Schwammige Druckpunkte sind dagegen problematisch, da die Gefahr besteht, ungewollt das Rad zu ĂŒberbremsen.

DruckstufendÀmpfung

Die Druckstufe regelt die Einfedergeschwindigkeit eines Federelementes. Sie wirkt unterstĂŒtzend zur Feder und soll DurchschlĂ€ge verhindern.

Dual Control

Schalt-/Bremshebeleinheit der Shimano Mountainbikegruppen XTR und Deore XT. Schalt- und BremsvorgÀnge werden aus mehreren Griffpositionen ermöglicht. Es wird mit einem Hebel geschaltet und gebremst.

Dual Pivot

Zweifacher Drehpunkt bei Rennradbremsen. Stand der Technik. KrÀftiger und leichtgÀngiger als einfach gelagerte Bremsen.

Dual Slalom

Ein Ausscheidungsrennen bei dem zwei Fahrer rundenweise auf je einer kurzen Downhill-Slalom-Strecke parallel gegeneinander antreten.

Dual Suspension

Vollfederung, d. h. Federung durch eine Federgabel vorne und einen gefederten Hinterbau mit einem Federelement (Federbein) hinten. Auch Fullsuspension. Erhöht sowohl Fahrkomfort als auch Fahrsicherheit. Vollgefederte Mountainbikes werden im Sprachgebrauch auch Fully genannt.

Dunlopventil

siehe Blitzventil

Durchschlagschutz

ist ein spezieller Schutz mancher Reifen gegen harte StĂ¶ĂŸe bei denen der Reifen bis auf die Felge durchschlĂ€gt (Snake-Bites). DurchschlĂ€ge sind eine hĂ€ufige Ursache fĂŒr "PlattfĂŒĂŸe" beim Fahrrad fahren.

Durchstichschutz

Besonderer Schutz gegen Scherben, Dornen, NĂ€gel etc. Gibt es in den Reifen integriert oder als Band zum NachrĂŒsten.

Dynamo

Lichtmaschine zur Erzeugung der notwendigen Spannung. Neben dem herkömmlichen vom Laufrad angetriebenen Dynamo gibt es mittlerweile viele Nabendynamos, die in die Vorderradnabe integriert sind. Vorteil dieser Technik sind ein geringerer Widerstand beim Treten und die FunktionsunabhĂ€ngigkeit von WitterungseinflĂŒssen (z. B. Schnee). Bei allen TRENGA DE TrekkingrĂ€dern mittlerweile Standard.

E

Effektive OberrohrlÀnge

Abstand zwischen Sitzrohr und Steuerrohr, waagerecht von Rohrmitte zu Rohrmitte gemessen. Bei Rahmen mit abfallendem Oberrohr (Sloping-Geometrie) muss an der gedachten VerlÀngerung des Sitzrohres gemessen werden.

Eingelenk-Hinterbau

Viele Fullys besitzen Eingelenk-Hinterbauten. Die Schwinge wird von einem zentralen Lager gefĂŒhrt und stĂŒtzt sich mit dem Federbein gegen den Rahmen ab. Vorteil: einfach, stabil, wartungsarm; Nachteil: DĂ€mpfungsabstimmung schwierig, neigt ohne Blockierfunktion zum Wippen, geringe Steifigkeit im Hinterbau, FederungseinflĂŒsse wirken sich auf den Antrieb aus.

Elastomer

Ein Federelement in Federgabeln aus einem elastischen Kunststoff (z. B. Gummi oder Polyurethane) mit hoher EigendÀmpfung. Meist als reiner Durchschlagschutz eingesetzt.

Eloxiert

siehe Anodisiert

Enduro-Bike

Vollgefedertes Mountainbike mit 130-160 mm Federweg bei noch moderatem Gewicht (max. 15 Kg). Relativ aufrechte komfortable Sitzposition, breite, stark profilierte Reifen (2,2"-2,35"), sehr vielseitig einsetzbares Spaßbike.

Entfaltung

Die Entfaltung ist die in Meter angegebene, zurĂŒckgelegte Wegstrecke des Fahrrades bei einer vollen Kurbelumdrehung fĂŒr ein bestimmtes ÜbersetzungsverhĂ€ltniss von ZĂ€hnezahl des Kettenblattes vorne zu ZĂ€hnezahl des Ritzels hinten. Sie wird nach der Formel Laufradumfang x VerhĂ€ltnis ZĂ€hnezahl vorne zu ZĂ€hnezahl hinten berechnet.

ETRTO

"European Tire and Rim Technical Organization", EuropĂ€ische Reifen Abmessungs-Norm deren Angaben verbindlich fĂŒr den europĂ€ischen Raum sind. Sie gibt vor dem Strich die Reifenbreite und dahinter den sogenannten Felgen-Nenndurchmesser in Millimeter an (Vergleich ETRTO 47-622 = 28 x 1,75 Zoll). Sie ist insbesondere fĂŒr die Bezeichnung der Reifenbreite in Deutschland ĂŒblich.

F

Faltreifen

Reifen, die keinen festen Draht in der Flanke als Aufnahme in der Felge haben, sondern einen Nylon-Faden o. Ä. Faltreifen sind nicht nur zusammenfaltbar, sondern meist auch leichter und haben einen besseren Rundlauf.

Federbein

Sowohl den Ein- als auch den Ausfederungsvorgang der Hinterbauschwinge kontrollierendes Federelement (bei Fullys). Es gibt Luft- und Stahlfederbeine.

Federelement

Allgemeine Bezeichnung fĂŒr federnde Objekte am Fahrrad, also sowohl Federbein als auch Federgabel

Federgabel

Gefederte Gabel, mit 40 mm (TrekkingrĂ€der) bis ĂŒber 200 mm (Downhill) Federweg. Federgabeln haben sich vor allem im MTB-Sport durchgesetzt, da sie Sicherheit bei Schlaglöchern oder Hindernissen schaffen, die Traktion des Reifens beim Bremsen oder in der Kurve erhöhen und so in erheblichem Maße zum KomfortgefĂŒhl beitragen.

Federweg

Maximal mögliche Bewegung einer Federgabel oder eines Federbeins, auch Hub genannt. Je nach Einsatzzweck unterschiedlich hoch.

Felgenband

Ein festes Kunststoff-, Textilklebe- oder Gummiband, das in die Felge eingelegt wird um den Schlauch vor BeschĂ€digung durch die Speichenösen und andere scharfe Kanten zu schĂŒtzen.

Felgenbremse

Im Gegensatz zu Scheibenbremsen wird bei Felgenbremsen das Rad direkt durch die BremsbelÀge an der Felgenflanke gebremst (Rennbremsen, V-Brakes, Cantilever Bremsen).

Fitness-Bike

Eine Mischung aus Rennrad und Trekkingrad. Im Vergleich zum Trekkingrad sportlichere Sitzposition, dĂŒnnere Reifen (28-35 mm) und mit einer Rennradschaltung ausgestattet. Schutzbleche, GepĂ€cktrĂ€ger und Lichtanlage werden in der Regel nicht verbaut, sind aber z. T. optional erhĂ€ltlich.

Flankenverschleiß

Nicht nur BremsbelĂ€ge, auch die Felgenflanken verschleißen. Da sie tragende Funktion haben, mĂŒssen sie bei großem Verschleiß rechtzeitig ausgetauscht werden. Immer mehr Felgen bekommen eine Verschleißanzeige in der Flanke.

Flatbar

Gerader Lenker, im Gegensatz zum "High-Rise" (hochgezogener, gekröpfter Lenker). Meist an Mountainbikes oder CrossrÀdern montiert.

Flight Control

Remote Federwegsverstellung an Magura-Gabeln. Über eine Fernbedienung vom Lenker aus kann die Gabel um 4 cm abgesenkt werden. Die Gabel federt auch im abgesenkten Zustand vollaktiv und ist durch die angepasste Federkennlinie uneingeschrĂ€nkt nutzbar.

Four-Cross

(4-Cross oder 4X): Ein Ausscheidungsrennen bei der jeweils vier Fahrer rundenweise auf einer kurzen Downhill-Strecke direkt gegeneinander antreten. Es findet keine Zeitnahme statt.

Französisches Ventil

siehe Sclaverandventil.

Freeride-Bike

Freeride-Mountainbikes sind wie die Downhill-Mountainbikes fĂŒr den Einsatz in schwerem abschĂŒssigem GelĂ€nde konzipiert, vollgefedert und verfĂŒgen ĂŒber große Federwege von 150-200 mm. Der Einsatzzweck ist allerdings nicht ausschließlich auf Abfahrten ausgerichtet. Durch ausgeklĂŒgelte DĂ€mpfungssysteme kann man mit Freeride-Bikes auch Touren fahren, was dem ursprĂŒnglichen Sinn des Freeridens nahe kommt. Freeride-Bikes bilden den Übergang von Enduro zu Downhill.

Extrem-Freeride

ist eine extreme Form des Mountainbike-Freeridens und vom Snowboardfreeriding, Freeskiing und Motocross beeinflusst. Im Vordergrund stehen hohe, mehr als 10 m, und weite, mehr als 20 m, SprĂŒnge ĂŒber natĂŒrliche Hindernisse, hohe Felsen und Klippen. DemgemĂ€ĂŸ sind auch die hierfĂŒr verwendeten MTBs eine extreme Variante der Freeride-Bikes. Die Federwege liegen bei 200 - 300 mm, das Gewicht liegt meist ĂŒber 20 Kg.

Freilauf

Der Freilaufkörper nimmt die Zahnkranzkassette auf, der Freilauf sorgt dafĂŒr, dass Sie mit Ihrem Fahrrad rollen können ohne mittreten zu mĂŒssen.

Fully/Fullsuspension

GĂ€ngige AbkĂŒrzung fĂŒr Full-Suspension-Bike, also vollgefedertes Rad.

G

Gabelkrone

Die BrĂŒcke (Krone), die die beiden Gabelscheiden (bei Federgabeln die Standrohre) miteinander verbindet und in die der Gabelschaft eingelassen ist. Die Krone ist maßgeblich fĂŒr die Steifigkeit der Gabel verantwortlich.

Gabelschaft

Der Schaft der Gabel, der im Steuerrohr befestigt wird. Kann aus Stahl, Alu, oder Carbon bestehen.

Ganganzeige

Einige Schalthebel verfĂŒgen ĂŒber eine Anzeige ĂŒber den momentan eingelegten Gang.

Gefederte Masse

SÀmtliche Teile am Bike, die durch die Federung vom Untergrund entkoppelt sind. Auch der Fahrer selbst gehört zur gefederten Masse.

Gefederte SattelstĂŒtze

Immer öfter an Trekking- und CrossrĂ€dern eingesetzte, gefederte SattelstĂŒtze die den Komfort erheblich verbessert, jedoch nicht den Komfort eines voll gefederten Rades erreichen kann. Sie ist dafĂŒr ungleich preiswerter.

Gemufft

Verfahren im Stahl-Rahmenbau, bei der die Rohre in Muffen, „HĂŒlsen" aus Metall, verlötet werden, vor allem zur Steigerung der StabilitĂ€t. Heute kaum noch ĂŒblich.

Ghost-Shift

Durch die Bewegung zwischen Vorder- und Hinterbau an vollgefederten RĂ€dern kann es bei zu kurzen oder zu langen Schalt-AussenhĂŒllen oder ungĂŒnstiger ZugfĂŒhrung zu selbststĂ€ndigen, ungewollten SchaltvorgĂ€ngen kommen.

Griffweitenverstellung

Die meisten Bremshebel verfĂŒgen mit Hilfe einer kleinen Inbus-Madenschraube ĂŒber die Möglichkeit, die Entfernung des Hebels zum Lenker einzustellen, und somit an verschieden große HĂ€nde anzupassen.

Grip Shift

Im Lenkergriff integrierte Drehschalter der Firma SRAM, mit denen durch Drehen die GĂ€nge gewechselt werden.

Gussets

An die Rahmenrohre geschweißte Bleche, die hochbelastete Stellen verstĂ€rken.

H

Halogenlicht

Im Vergleich zu normalen GlĂŒhbirnen besonders hell.

Hardtail

Bezeichnung fĂŒr Mountainbikes ohne Hinterradfederung, aber in der Regel mit Federgabel. Werden aufgrund ihres geringen Gewichts im Cross-Country und Marathon-Bereich eingesetzt.

Heat-Treatment

oder auch WĂ€rmebehandlung, verschiedene ArbeitsvorgĂ€nge bei der Aluminiumbearbeitung. Zum einen um Spannungen im Fahrradrahmen, die durch den Schweißvorgang entstanden sind, durch mehrmaliges, kontrolliertes Erhitzen und AbkĂŒhlen abzubauen. Zum anderen fĂŒhrt das Erhitzen des Rohres beim Schweißen zu einem Festigkeitsverlust im Aluminium. Eine entsprechende WĂ€rmebehandlung sorgt dafĂŒr, dass die hohe Ausgangsfestigkeit des Rohrmaterials ĂŒber den ganzen Rahmen wieder hergestellt wird. Bei TRENGA DE Standard.

HebelĂŒbersetzung

An manchen Bremshebeln kann die HebelĂŒbersetzung verstellt werden. Bei Shimano kann zwischen Stellung L - besserer Dosierbarkeit - und Stellung H - höherer Bremskraft - gewĂ€hlt werden.

HG

siehe Hyperglide

Hinterbau

Der hinter dem Sitzrohr befindliche Teil des Rahmens, bestehend aus Ketten- und Sitzstreben.

Höhenschlag

Schlag in der Felge, Gegensatz zum Seitenschlag.

Hohlkammerfelge

Hochwertige Felge mit rohrartigem Hohlraum. Je grĂ¶ĂŸer das Volumen der Hohlkammer, um so höher die Verwindungssteifigkeit. Bei TRENGA DE Standard.

Hollowtech

Bezeichnung von Shimano fĂŒr Tretkurbeln mit hohlen Kurbelarmen. Deutliche Gewichtsersparniss bei deutlicher höherer Steifigkeit im Vergleich zu Vierkant-Innenlagern.

Hollowtech 2

Weiterentwicklung der Hollowtech-Technologie. Die Innenlagerachse ist in die rechte Tretkurbel integriert. Dies erhöht nochmals die Steifigkeit bei nochmals reduziertem Gewicht. Die Achslager stehen nahezu 40 mm weiter auseinander als bei den Hollowtech Kurbeln der ersten Generation.

Horst Link

Gelenk, dass bei gefederten Rahmen mit Viergelenk-Hinterbau vor dem Ausfallende in der Kettenstrebe angeordnet ist. Verhindert die gegenseitige Beeinflussung von Antrieb und Federung.

Hydraulische Bremse

Statt ĂŒber einen Bowdenzug wird bei dieser Bremstechnik die Kraft vom Bremshebel (Geber) ĂŒber eine Ölleitung an die Bremse (Nehmer) weitergeleitet. Vielfach bei Scheibenbremsen und bei Maguras Felgenbremsen eingesetzt. Die Handkraft wird nahezu verlustfrei auf die Bremse ĂŒbertragen, dadurch harter Druckpunkt und hoher Wirkungsgrad.

Hydroforming

Auch Innenhochdruck-Umformung. Beim Hydroforming werden Rohre von innen mit einer Wasser/Öl-Emulsion mit DrĂŒcken bis zu 4.000 bar in eine dreidimensionale Hohlform gepresst. Durch diese noch relativ neue Technik lassen sich geometrisch sehr aufwĂ€ndige Rohrformen realisieren, die bzgl. Konstruktion und Design neue Möglichkeiten im Fahrradrahmenbau ergeben. Bei TRENGA DE werden alle Rahmen mit RLT Hydro Cut-RohrsĂ€tzen auf diese Weise gefertigt.

Hyperglide

Kurz: HG. So heißt das Geheimnis der Shimano-SchaltqualitĂ€t - Ritzel mit Schaltgassen und -hilfen, die die Gangwechsel spĂŒrbar erleichtern. Sie erlauben sicheres Schalten auch unter Last.

I

ICSD

„Integrated Chainstay Design": Fließender Übergang der Kettenstreben in das TretlagergehĂ€use, Ă€hnlich einem Monostay. Erhöht die Steifigkeit und Lebensdauer des Rahmens. Speziell von TRENGA DE entwickelt und in den RennrĂ€dern der GLR Serie und dem Team R eingesetzt.

IG

Interactive Glide (IG) verbessert durch Schalthilfen die wie FangzÀhne wirken, den Kettenwechsel an den vorderen KettenblÀttern. IG bei den Ritzeln bedeutet: etwas langsamer, aber perfekt schalten in beide Richtungen. IG ist praktisch eine Weiterentwicklung von HG.

InbusschlĂŒssel

Das wohl am hĂ€ufigsten benötigte Werkzeug am Fahrrad. Auch Innensechskant-SchlĂŒssel genannt.

Industrielager

Technisch nicht ganz korrekter Begriff fĂŒr gedichtete Rillenkugellager (im Gegensatz zu Konuslager). Zeichnen sich insbesondere durch ihre Wartungsfreiheit aus.

Innenlager

Zentrales Lager des Tretkurbelsatzes. Wird in das TretlagergehÀuse im Rahmen geschraubt.

Integrated Headset

Steuersatz, der beinahe vollstÀndig innerhalb des Steuerrohres liegt. Dabei werden die Industrielager direkt in das Steuerrohr gepresst, auf eine Lagerschale wird verzichtet. Sehr leichtes und optisch ansprechendes System. Nachteil: Das Steuerrohr selbst dient als Lagerschale. Im Falle eines Steuersatzschadens kann dabei auch der Rahmen beschÀdigt werden.

Interactive Glide

siehe IG

IS 2000

Bezeichnung fĂŒr die im Jahr 2000 festgelegten Standardnormen zur Befestigung von Scheibenbremsen und Bremsscheiben.

ISIS Drive

Vielfachverzahnung zwischen Kurbel und Innenlagerachse, Àhnlich dem Octalink-System von Shimano.

Italienisches Gewinde

Spezielles Gewindemaß des Innenlagergewindes. In der Regel sind nur italienische Rahmen auch mit italienischem Gewinde ausgestattet. Fast alle anderen haben ein BSA-Gewinde.

K

Kassette

Alle Ritzel zusammen bilden die Kassette (auch Zahnkranzkassette, Ritzelpaket). Eine Kassette wird auf den an der Nabe befindlichen Freilauf gesteckt und mit einem Verschlussring fixiert. Im Gegensatz zum Schraubkranz (Zahnkranz), bei dem Freilaufkörper und Ritzel eine Einheit bilden und der auf ein Gewinde an der Nabe geschraubt wird. Moderne, hochwertige RĂ€der verfĂŒgen immer ĂŒber eine Kassette (auch alle TRENGA DE RĂ€der).

Keramikfelgen

Felgen mit keramikbeschichteten Flanken, die beim Bremsen so gut wie nicht verschleissen und besonders bei NĂ€sse eine bessere Bremswirkung, als normale Felgen, erzielen. Nachteil: Sehr teuer! Werden kaum noch eingesetzt, da sich die Scheibenbremse im High-End Sektor immer mehr durchsetzt.

Kettenblatt

Auf ihnen lĂ€uft die Kette vorne. Sitzen am rechten Kurbelarm der Tretkurbel. Bei hochwertigen Modellen austauschbar. Teilweise in feinen GrĂ¶ĂŸenabstufungen erhĂ€ltlich.

Kettenlinie

Horizontaler Abstand der Kette von der Rahmenmitte.

Kettenschaltung

Bei einem Fahrrad mit Kettenschaltung sind mehrere (meist zwischen 6 und 10) Ritzel an der Hinterradnabe angebracht. Die Kette wird von einem am hinteren Ausfallende befestigten Schaltwerk auf die verschiedenen Ritzel transportiert. Vorne bewegt ein Umwerfer die Kette auf die (meist 2 oder 3) verschiedenen KettenblĂ€tter. Vorteile gegenĂŒber einer Nabenschaltung sind der hohe Übersetzungsbereich und der hohe Wirkungsgrad. Nachteil ist die höhere AnfĂ€lligkeit fĂŒr Verschmutzung, und der damit höhere Wartungsaufwand.

Kettenradgarnitur

Auch Tretkurbelsatz. Besteht aus linkem Kurbelarm und rechtem Kurbelarm mit den KettenblÀttern.

Kinematik

(Bewegungslehre) Legt die Ausweichrichtung des Hinterrades beim Einfedern fest. Sie bestimmt das Ansprechverhalten der Federung.

Komponenten

Sammelbegriff fĂŒr alle Anbauteile am Rad, insbesondere die beweglichen Teile.

Konifizierte Rohre

Rohre, die unterschiedliche WandstĂ€rken aufweisen: In NĂ€he der SchweißnĂ€hte dicker fĂŒr bessere StabilitĂ€t, in der Mitte dĂŒnner fĂŒr geringeres Gewicht.. Die gĂ€ngigsten Arten sind doppelt oder dreifach konifiziert (double / triple butted). Bei TRENGA DE an jedem Rahmen zu finden.

L

Lenkerhörnchen

siehe Barends.

Lenkervorbau

siehe Vorbau.

Lenkwinkel

Auch Steuerrohrwinkel. Winkel zwischen dem Steuerrohr und der Waagerechten. Er beeinflusst zusammen mit der Gabelvorbiegung entscheidend die Lenkeigenschaften, aber auch die Frage ob ein Fahrrad trittfrei ist oder nicht. Achtung: Mit Einbau unterschiedlich hoher Gabeln (Federgabeln) kann sich der Steuerrohrwinkel verÀndern.

LenkungsdÀmpfer

Richtiger eigentlich "LenkungsrĂŒcksteller". Wird zwischen Unterrohr und Gabel montiert und verhindert wirkungsvoll das ungewollte Herumschlagen des Lenkers eines auf dem StĂ€nder abgestellten Rades. Zu empfehlen vor allem bei RĂ€dern mit DoppelstĂ€nder und Kindersitz.

LG

siehe LINKGLIDE

Linear Pull Brake

Eigentlich korrekte Bezeichnung fĂŒr V-Brake.

Linkglide

Kurz: LG. Die LINKGLIDE-Ritzeltechnologie mit Schalthilfen und Schaltgassen ist eines der wichtigsten Elemente der Shimano Nexave Premium Komfortkomponenten. Durch die spezielle Form der ZĂ€hne des Zahnkranzes und ihre Stellung zueinander wird im Vergleich zu den Hyperglide-Ritzeln der Schaltruck beim Herunterschalten auf ein kleineres Ritzel um 70% reduziert.

Lockout

Blockierbare Druckstufe bei Federgabeln und DĂ€mpfern, verhindert das Einfedern des Federelementes bzw. der Federgabel.

Long-Travel-Gabel

Federgabel mit lÀngerem Federweg als die Standardversion (z. B. 100 mm statt 80 mm, bei diversen Manitou oder Rock Shox Gabelmodellen erhÀltlich).

Look-System

HauptsĂ€chlich von Rennradfahrern verwendetes Bindungs-Pedal-System. Bietet durch eine große Kunststoffschuhplatte eine große AuflageflĂ€che, die Schuhplatten sind aber nicht in der Sohle versenkt, was das Gehen sehr unkomfortabel macht.

Losbrechkraft

Unter Losbrechkraft versteht man die Kraft die nötig ist, die Reibung aller beteiligten Bauteile (Dichtung(en), Tauchrohre, Standrohre, DĂ€mpferaufnahmepunkte, bei Vollfederung das Schwingenlager, etc.) zu ĂŒberwinden. Die Losbrechkraft ist nachtrĂ€glich nur ĂŒber die entsprechende Schmierung aller beteiligten Reibungspunkte zu beeinflussen. Eine hohe Losbrechkraft hat einen ungĂŒnstigen Einfluss auf das Anfangs-Ansprechverhalten.

Lowrider

GepĂ€cktrĂ€ger fĂŒr Packtaschen, der an der Vordergabel montiert wird. Die Aufnahme fĂŒr die Taschen befindet sich an der unteren HĂ€lfte der Gabelscheiden. Die optimale Position der Taschen fĂŒr eine möglichst geringe VerĂ€nderung des Lenkverhaltens ist erreicht, wenn ihr Mittelpunkt mit der Achse des Vorderrades ĂŒbereinstimmt.

Low-Riser

Lenker zwischen Flatbar und High-Riser, also ein nur leicht nach oben gekröpfter Lenker.

M

Madenschraube

Kleine Inbusschraube ohne Kopf, am Fahrrad meist zur Einstellung bestimmter Komponenten (z. B. Griffweite bei Bremshebeln).

Magura

Einer der renommiertesten Hydraulikbremsenhersteller fĂŒr FahrrĂ€der und MotorrĂ€der, mit Sitz in Bad Urach. Hat als weltweit erster Hersteller ĂŒberhaupt hydraulische Bremsen fĂŒr FahrrĂ€der entwickelt. www.magura.com

Marathon

MTB-Wettkampfdisziplin ĂŒber lange Distanzen (50 bis 150 Km), erfreut sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit unter Amateur- und Hobbyradsportlern.

Mechanische Disc

Scheibenbremse, bei der die Verbindung zwischen Bremshebel und Bremse ĂŒber einen herkömmlichen Bremszug erfolgt. Erheblich gĂŒnstiger als hydraulische Scheibenbremsen, etwas einfacher in der Wartung. DafĂŒr schlechtere Bremsleistung und Dosierbarkeit, relativ hohes Gewicht.

Monostay

Die zwei Sitzstreben am Hinterbau eines Fahrradrahmens verlaufen nicht als getrennte Rohre bis zum Sitzrohr, sondern sie werden direkt ĂŒber dem Hinterreifen zusammengefĂŒhrt. Von diesem Punkt bis zum Sitzrohr verlĂ€uft lediglich ein deutlich stĂ€rkeres Rohr (Monostay) bis zum Sitzrohr.

Muffe

MetallhĂŒlse die im Stahlrahmenbau eingesetzt wird (s. gemufft).

MTB

Kurzform fĂŒr Mountainbike

N

Nabendynamo

siehe Dynamo.

Nabenschaltung

Schaltung, bei der alle Schaltungselemente (z. B. Ritzel) in der Hinterradnabe untergebracht sind. Vorteil: Verschmutzungssicher, geringer Verschleiß, Nachteil: Oft geringerer Übersetzungsbereich, höheres Gewicht, schlechterer Wirkungsgrad (vergl. Kettenschaltung).

Nachlauf

Der Nachlauf ist der Abstand zwischen einer gedachten Geraden durch das Steuerrohr und dem Lot aus der Vorderrad-Nabenmitte, gemessen am Fußboden. Er ergibt sich also aus der Kombination von Steuerrohrwinkel und Vorbiegung der Gabel. Er ist das wichtigste Maß fĂŒr das Lenkverhalten des Rades. Kleinere NachlĂ€ufe bedeuten ein direkteres, manchmal nervöseres Lenkverhalten, grĂ¶ĂŸere ein eher trĂ€ges, fĂŒr besseren Geradeauslauf.

Negativfederweg

Der Federweg, um den das Fahrrad bereits beim Aufsitzen eintaucht. Dieser auch "SAG" genannte Negativfederweg ist notwendig, damit das Rad bei Vertiefungen oder Schlaglöchern noch Potential hat auszufedern und am Boden zu bleiben. Wichtiger Wert zu korrekten Einstellung der Federungselemente.

Niveau-Unterschied

Beim Fahrrad ist der Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker gemeint.

NIRO

AbkĂŒrzung fĂŒr „Nichtrostender Stahl"

O

Oberrohr

Das Oberrohr ist das obere Rahmenrohr, das Sitzrohr und Steuerrohr verbindet.

Octalink

Vielfachverzahnung zwischen Kurbel und Innenlagerachse. Der Verbund dieser beiden Komponenten wird verwindungsÀrmer und steifer als die Einheit aus Vierkantachse und Kurbel.

Offenes Ölbad

Von einem offenen Ölbad spricht man, wenn sich das DĂ€mpfungsöl offen in den Gabelholmen befindet. Positiver Nebeneffekt: Das Öl dient auch gleich als Schmiermittel der Federn, die es umspĂŒlt.

Oversized Rahmen

Begriff aus der Pionier-Zeit von Alurahmen. Gemeint war der grĂ¶ĂŸere Durchmesser der Rohre gegenĂŒber Stahlrohren. Wird heute nur noch selten verwendet da praktisch jeder Rahmen „oversized" ist.

P

PatentsattelstĂŒtze

SattelstĂŒtze mit im StĂŒtzenkopf integrierter Klemmung fĂŒr die Streben des Sattels. Im Gegensatz zur "Sattelkerze", an der der Sattel mit Hilfe eines Sattelklobens befestigt wird. PatentstĂŒtzen ermöglichen eine sehr prĂ€zise Einstellung der Sattelneigung und Sitzposition. Bei TRENGA DE Standard.

Pedalsystem

s. Clipless Pedale

PedalkÀfig

KÀfig um den Pedalkörper herum, oft auch in Doppelfunktion als TrittflÀche.

PlattformdÀmpfung

Spezielle Federungstechnik bei Gabeln und Federbeinen mit dem Ziel, ein lĂ€stiges „Wippen" der Federung z. B. bei Fahrten im Wiegetritt zu unterbinden, ohne die DĂ€mpfung dabei vollkommen zu blockieren (wie beim Lockout System). Die Federung soll auf harte StĂ¶ĂŸe durch den Untergrund abfangen, aber nicht auf die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig weichen Bewegungen des Fahrers reagieren. Dies soll besonders bergauf ein effizienteres Fahren ermöglichen, fĂŒhrt aber meist auch zu einer geringeren SensibilitĂ€t der Federung. Die Federungskinematik im Hinterbau der TRENGA DE TW-Serie ist so berechnet, dass eine PlattformdĂ€mpfung im Federelement praktisch ĂŒberflĂŒssig ist.

Pneu

französisch, Reifen

PowerGlide

Spezielle Formung bei SRAM ZahnkrÀnzen. Erleichtert und verbessert den Gangwechsel und die SchaltprÀzision durch in die einzelnen Ritzel eingearbeitete Schaltgassen und -hilfen.

PowerLink

Spezielles Kettenschloss fĂŒr SRAM Ketten, dass durch seine extrem schmale Bauweise besonders fĂŒr Kettenschaltungen geeignet ist. Ersetzt das umstĂ€ndliche sonst ĂŒbliche Vernieten der Kette und lĂ€sst sich jederzeit ohne spezielles Werkzeug wieder öffnen.

Power Modulator

Der Power Modulator wird meist bei V-Brakes eingesetzt. Er dient dazu, die Bremswirkung genauer zu dosieren und so das blockieren der Bremse zu vermeiden, indem er kurz vor dem Blockierpunkt durch eine eingebaute Feder die Bremszugspannung etwas reduziert.

Preload Adjuster

Einstellknöpfe oben an Federgabeln. Zur Einstellung der Vorspannung der Federn.

Presta Ventil

= Sclaverandventil (= französisches Ventil).

Psi

Pound Square Inch. Einheit zur Druckmessung. 1 PSI entspricht 0,069 Bar; 1 Bar entspricht 14,5 PSI.

Pulverbeschichtung

Lösungsmittelfreies Lackierverfahren, bei dem winzige Pulverlackpartikel elektrostatisch mit dem Rahmen verbunden und dann im Ofen eingebrannt werden. Pulverbeschichtungen sind besonders schlagfest. Bei TRENGA DE mit Ausnahme der Team-Serie Standard.

Q

Querfeldein

siehe Cyclocross

R

Radschuhe

Wichtigstes Merkmal von Radschuhen ist ihre harte Sohle, die den Druck der teilweise sehr kleinen Pedale gleichmĂ€ĂŸig verteilt. FĂŒr Bindungssysteme sind spezielle Radschuhe mit entsprechenden Aussparungen zur Aufnahme der Pedalplatten in der Sohle Voraussetzung.

Rahmenhöhe

Wichtigstes Kriterium zur Anpassung des Fahrrades an den Fahrer. Bei TRENGA DE immer von der Mitte des TretlagergehĂ€uses bis zur Oberkante des Sitzrohres gemessen. Sie hat nichts mit der GrĂ¶ĂŸe bzw. dem Durchmesser der LaufrĂ€der zu tun, wie fĂ€lschlicherweise hĂ€ufig angenommen wird. Bedenken Sie, dass nicht jeder Hersteller die Rahmenhöhe nach den gleichen Regeln, also an der gleichen Stelle, misst.

Rapid Rise

Schaltwerk, bei dem die Feder umgekehrt eingehĂ€ngt wurde. Es schaltet daher andersherum: mit Federkraft auf grĂ¶ĂŸere ZahnrĂ€der, mit Fingerkraft auf kleinere.

Rapidfire

(Rapidfire SL, Rapidfire Plus) So nennt Shimano seine Technik der Mountainbike-Schaltungskomponenten. Mit dem Daumen wird auf grĂ¶ĂŸere, mit dem Zeigefinger auf kleinere Ritzel und KettenblĂ€tter gewechselt.

Remote Lockout

Blockierbare Druckstufe bei Federgabeln und DĂ€mpfern (siehe auch „Lockout"), verstellbar durch einen speziellen Hebel am Lenker. Ein u. U. riskanter Griff zum Lockout-Hebel an Gabel oder DĂ€mpfer entfĂ€llt.

Riser / Riser-Bar

hochgezogener, also gekröpfter Lenker (im Gegensatz zum geraden „Flatbar").

Ritzel

Die Ritzel sind die hinteren ZahnrĂ€der ĂŒber die die Kette lĂ€uft. Alle Ritzel zusammen bilden die (Ritzel- oder Zahnkranz-)Kassette.

Rohloff-Nabe

Von der Rohloff AG entwickelte 14-Gang Nabenschaltung (Speedhub 500/14). Bisher weltweit einzigartig, reicht in Gewicht, Wirkungsgrad und GesamtĂŒbersetzung beinahe an Kettenschaltungen heran und wird sowohl bei TrekkingrĂ€dern, als auch im MTB-Sport eingesetzt.

S

Safety Clip

oder auch Secu-Clip: Kunststoff-Stecker, mit dem die Streben des Vorderrad-Schutzbleches an der Gabel befestigt werden. Falls ein Fremdkörper vom Vorderrad mitgerissen wird und sich zwischen Reifen und Schutzblech klemmt, gibt der Safety Clip die Streben frei, so dass eine Blockierung des Rades verhindert wird.

Safety Line

Verschleißindikator in den Felgenflanken, siehe Kapitel 11; Bedienung und Funktion der Komponenten.

S-Bend

(-Hinterbau) Spezielle Form des Hinterbaus, die große Reifenfreiheit gewĂ€hrleistet. ZusĂ€tzlich erhöht sie die StabilitĂ€t der Sitzstreben, wodurch bei V-Brakes die Bremsleistung verbessert wird.

Schaltauge

Mit einem Gewinde versehener Fortsatz am hinteren rechten Ausfallende, an dem das Schaltwerk befestigt wird. Bei TRENGA DE grundsĂ€tzlich als austauschbares Schaltauge konstruiert.

Schaltwerk

Auch Kettenwechsler. Gesamte hintere Schaltanlage (obere und untere FĂŒhrungsrollen, KĂ€fig sowie die weiteren Kleinteile, hauptsĂ€chlich Federn). Mit dem Schaltwerk wird die Kette von einem Ritzel zum anderen transportiert. Das Schaltwerk hĂ€lt außerdem die Kette in allen GĂ€ngen auf Spannung.

Scheibenbremse

siehe Discbrake

Scheibenbremsenaufnahme

An hinteren Ausfallenden bzw. Gabeln angeschweißte Sockel bzw. Ösen zur Montage von Scheibenbremsen.

Schnellspanner

Spannachse in den Nabenachsen, die durch Umlegen eines Hebels die LaufrÀder im Rahmen bzw. in der Gabel fest klemmt. Zur Montage/Demontage der LaufrÀder wird daher kein Werkzeug benötigt. Wird auch z. T. beim Sattel zur schnellen Höhenverstellung eingesetzt.

Schrader-Ventil

= Auto-Ventil. Sehr robuste Bauform. Kann mit den LuftdruckgerĂ€ten einer Tankstelle befĂŒllt werden.

Sclaverandventil

Auch Presta- oder Französisches Ventil genannt. Bietet die verlĂ€sslichste Funktion und Dichtigkeit. An allen TRENGA DE RĂ€dern Standard.

Semislick

Mischung aus GelĂ€ndereifen und Straßenreifen, in der LaufflĂ€chenmitte nur schwach oder gar nicht profiliert, außen mit Stollen. Gute Allroundeigenschaften.

Shimano

Japanischer Komponentenhersteller, der mit bahnbrechenden Entwicklungen wie Hyperglide die Fahrrad-Technik revolutionierte. Heute WeltmarktfĂŒhrer bei hochwertigen Komponenten. www.shimano.com

Silika

Quarzsandpulver, das anstatt Ruß dem Reifengummi beigemischt wird. Vorteile: bessere Haft- und Abrolleigenschaften, aber trotzdem gute Abriebfestigkeit.

Singletrail

Ein Singletrail ist ein schmaler, kurvenreicher Pfad, oft mit Wurzeln gespickt, der fahrtechnisch meist anspruchsvoll ist. FĂŒr viele Mountainbiker das höchste der GefĂŒhle.

Sitzwinkel

Winkel zwischen dem Sitzrohr und der Waagerechten. Beeinflusst die Position des Fahrers zu den Pedalen.

SIS

„Shimano Integrated System": Shimanos Bezeichnung fĂŒr das Zusammenspiel aller am Schaltvorgang beteiligter Bauteile.

Skin-Wall

Extrem dĂŒnne Reifenflanke, pannenanfĂ€llig aber leicht, verringert den Rollwiderstand (im Gegensatz zu Gum-Wall).

Sloping-Rahmen

Rahmenkonstruktion mit zum Sitzrohr hin abfallendem Oberrohr. Durch das kleinere Rahmendreieck des Vorderbaus wird die Steifigkeit des Rahmens erhöht. Als Nebeneffekt wird die Schrittfreiheit grĂ¶ĂŸer. Bei MTB-Rahmen ĂŒblich, sonst eher selten zu finden.

smooth welded

Schweißtechnik, bei der ĂŒber die eigentliche Schweißnaht hinaus noch eine weitere gelegt wird, die verlĂ€uft und die Schweißraupen verschwinden lĂ€sst. Sieht nicht nur schöner aus, ist auch stabiler, aber teuer. An vielen TRENGA DE Rahmen zu finden.

Spacer

Englisch fĂŒr Distanzscheibe (-hĂŒlse). Werden bei AheadÂź Systemen zur Höhenanpassung des Vorbaus verwendet.

SPD System

„Shimano Pedaling Dynamics": GĂ€ngigstes Bindungs-Pedal System, bei dem die Schuhplatten (Cleats) in die Sohle eingelassen sind.

SPD-SL

Speziell fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Straßenrennfahrern entwickeltes Pedalsystem. SPD-SL basiert auf einer vergrĂ¶ĂŸerten AufstandsflĂ€che auf dem Pedal, die trotz geringstem Gewicht eine maximal stabile Verbindung zwischen Schuh und Pedal schafft. Die Kraft wird durch einen breiteren Lagerstand und ein flacheres Pedal effizienter ĂŒbertragen. Durch die grĂ¶ĂŸere Pedalplatte wird eine festere Fußstellung auf dem Pedal erreicht. Das Gewicht wurde durch den Einsatz hochwertiger Kunststoffe reduziert.

Sram

Der US-Hersteller wurde mit seinen Grip Shift-Drehschalthebeln berĂŒhmt und bietet inzwischen komplette Schaltungs- und Bremsgruppen an. Zur SRAM Gruppe gehören mittlerweile auch der Federgabelhersteller Rock Shox, der Bremsenhersteller Avid, die Komponentenmarke Truvativ, der Laufradhersteller Zipp und die ehemalige Fahrradtechnikabteilung von Sachs.

Standlicht

Nachleuchtfunktion (bis 15 min), meist am RĂŒcklicht. An allen TRENGA DE RĂ€dern mit Beleuchtung Standard.

Standrohre

Die oberen, meist dĂŒnneren Rohre der Federgabel. Sie werden von der GabelbrĂŒcke festgehalten.

Steerhorns

s. Barends.

Steuersatz

Auch Lenkungslager. Lager in dem sich die Gabel dreht.

Steuerrohr

Vorderstes Rahmenrohr. Nimmt Gabelschaft und Steuersatzschalen auf.

STI

„Shimano Total Integration": Bezeichnung fĂŒr die kombinierten Schalt-/ Bremshebel bei Shimano Rennrad-Schaltgruppen.

STW-Wert

"Stiffness to Weight". Bewertet das VerhÀltnis von Rahmensteifigkeit zu Gewicht. Je höher der Wert, desto besser.

StVO

Straßenverkehrsordnung. Vorschriften im Straßenverkehr.

StVZO

Straßenverkehrszulassungsordnung, Vorschriften fĂŒr die technischen Voraussetzungen aller am Straßenverkehr beteiligten Fahrzeuge.

Suspension

englisch: Federung.

T

TIG welded

„Tungsten Innert Gas" geschweißt. Übliches Schweißverfahren beim Schweißen von Aluminiumrahmen, deutlich erkennbar an der großen „Schweißraupe".

Talkum Puder

Vor der Montage auf den Schlauch gestreut vereinfacht es die Reifen/Schlauch Montage. Sorgt fĂŒr besseren Sitz des Schlauches im Reifen.

Tauchrohre

Die dickeren (meist unteren) Rohre der Federgabel. In die Tauchrohre „tauchen" die (meist oberen) Standrohre ein.

Top Swing

Shimano-Umwerferkonstruktion, bei der die Rahmenschelle unterhalb des (Umwerfer-)SchaltkÀfigs liegt. Vermindert die BedienkrÀfte etwas, ist aber schmutzanfÀlliger (vgl. auch Down Swing).

Torsionssteifigkeit

Auch Verdrehsteifigkeit. Wichtiges Kriterium fĂŒr die FahrstabilitĂ€t des gesamten Rades.

Touren-Mountainbike

oder auch All Mountain Bike: Einsatzgebiet von einfachen Touren bis zur AlpenĂŒberquerung, meist vollgefedert, aber auch z. T. Hardtails. Entscheidende Kriterien sind ZuverlĂ€ssigkeit und Komfort. Die Sitzposition ist weniger gestreckt als beim Cross-Country-Racebike, das Gewicht der Komponenten ist der Langlebigkeit untergeordnet. Die Reifen sind oft etwas breiter und stĂ€rker profiliert als beim Cross-Country-Mountainbike, da sie unterschiedlichsten Anforderungen im Laufe einer Tour gerecht werden mĂŒssen.

Trekkingrad

Touren-Allround Rad mit 28" LaufrĂ€dern, Kettenschaltung und vollstĂ€ndiger Straßenausstattung.

Tretkurbeln

s. Kettenradgarnitur. Kann auch nur die Kurbelarme ohne KettenblÀtter bezeichnen.

Triple Butted

siehe konifizierte Rohre.

TST 2

Druckstufeneinstellung an Marzocchi-Gabeln mit zuschaltbarem Lockout.

Tubeless Reifen

Felgen-Konzept ohne separaten Schlauch. Vorteil: Besserer Pannenschutz.

U

Übersetzung

ZĂ€hneverhĂ€ltnis zwischen Kettenblatt und Ritzel. Je grĂ¶ĂŸer die Übersetzung (großes Kettenblatt, kleines Ritzel), desto schneller (weiter) fĂ€hrt das Rad pro Pedalumdrehung, desto schwerer ist aber auch das Treten.

Umwerfer

Der Umwerfer hebt bzw. drĂŒckt die Kette auf die verschiedenen KettenblĂ€tter der rechten Tretkurbel.

Ungefederte Masse

Alle Teile am Bike, die nicht durch die Federung vom Untergrund entkoppelt sind (z. B. Hinterbauschwinge, LaufrÀder, Tauchrohre der Gabel).

V

V-Brake

SeilzugbetĂ€tigte Felgenbremsen, bei denen sich die Drehachse unterhalb der FelgenlaufflĂ€che befindet. Beim Bremsen schließt sich die Bremse wie ein "V", daher der Name. Hohe Bremswirkung.

Viergelenker

Bei einem Viergelenk-Hinterbau besteht die Schwinge aus drei ĂŒber Lager verbundenen Schwingen-Teilen. Entscheidend ist dabei der sogenannte Horst Link in den Kettenstreben. Vorteil: kein wechselseitig spĂŒrbarer Einfluss zwischen Antrieb und Federung, sehr steifer Hinterbau; Nachteil: aufwendige Konstruktion, daher teuer. Der TRENGA DE TW-Rahmen und der AM-Rahmen sind Viergelenker.

Vollfederung

siehe Fully

Vorbau

Verbindungsteil zwischen Gabelschaft (der durch das Steuerrohr des Rahmens lÀuft) und dem Lenker. Oft winkelverstellbar.

Z

Zahnkranz

Zahnkranz = Ritzelkassette

Zero Stack

Steuersatz Ă€hnlich dem „Integrated Headset". Der Steuersatz liegt fast vollstĂ€ndig innerhalb des Steuerrohres. Im Gegensatz zum „Integrated Headset" werden aber weiterhin Lagerschalen in das Steuerrohr gepresst, worin dann die Lager laufen. Vorteil: Enorme Steifigkeit des Steuerrohres durch deutlich höheren Rohrdurchmesser, einfachere Wartungs- und Austauschmöglichkeiten des Steuersatzes. Nachteil: GeringfĂŒgig höheres Gewicht. Bei allen TRENGA DE RĂ€dern Standard.

Zoll

Oft fĂŒr Rahmenhöhen von Mountainbikes verwendete Maßeinheit. 1" (Zoll) entspricht 2,54 Zentimeter. Auch als Angabe zur Abmessung von Reifen ĂŒblich.

Zugdichtung

Verhindert das Eindringen von NĂ€sse und Schmutz in Schalt- oder Bremszug.

ZughĂŒlle

Die AußenhĂŒlle fĂŒr den Innenzug bei Schalt- und BremszĂŒgen.

Zugklemmschraube

Klemmt den Brems- oder Schalt-Innenzug an der Bremse bzw. Schaltwerk oder Umwerfer fest. Vorsicht: fest, aber nicht zu fest anziehen, Abreißgefahr!

Zugstufe

Die Zugstufe beschreibt die Zugeigenschaften eines DĂ€mpfers. Sie regelt also die Ausfedergeschwindigkeit eines Federelementes. Die Zugstufe ist entscheidend fĂŒr die Traktion der Reifen und die Fahrsicherheit des Rades (vgl. Druckstufe).